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Night on Earth
Night in Earth
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Regie
Jim Jarmusch
Drehbuch
Jim Jarmusch
Produzent
Jim Jarmusch
Genre Tragik-Komödie FSK 16 Filmlänge 126 min Land Italien, Frankreich, Finnland, USA Kinostart 12.12.1991 DVD-Start 24.09.2002 Verleih Pandora |
Story
„Night on Earth“ ist in fünf Kurzfilme aufgeteilt, die zwar alle zur gleichen Zeit, allerdings in fünf verschiedenen Städten und teilweise auf unterschiedlichen Kontinenten spielen. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen immer ein Taxifahrer und seine Fahrgäste. Alles beginnt in Los Angeles, geht weiter in New York, führt nach Paris und Rom und endet dann in Helsinki.
Schauspieler
Winona Ryder, Gena Rowlands, Giancarlo Esposito, Armin Mueller-Stahl, Rosie Perez, Béatrice Dalle, Roberto Benigni, Isaach De Bankloé, Paolo Bonacelli, Matti Pellonpää
Filmkritik von Kathrin Lang
Fünf Episoden, fünf Großstädte, fünf Taxis, eine Zeit, tolle Ideen - einfach ein reizvoller Film! Mit „Night on Earth“ hat Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Jim Jarmusch die Möglichkeiten eines Independentfilms mal wieder voll und ganz ausgenutzt: Einfach mal etwas Neues, Anderes und schlichtweg Reizvolles ausprobieren; eben einen Film drehen, der sich aus der Masse abhebt, Wagnisse eingeht und sein Publikum somit zu faszinieren weiß. Die fünf Kurzgeschichten wurden klasse in Szene gesetzt und bringen alle ihre kleine, aber feine Weisheit mit sich. Dabei wird meist die witzige und weniger die belehrende Schiene gefahren, was gut ankommt und für lockere Stimmung vor dem Fernseher sorgt. Ein weitere Reiz an „Night on Earth“ ist die Tatsache, dass dieser Film nicht synchronisiert wurde, sondern auf Wunsch des Rezipienten nur untertitelt werden kann. Somit schaffen es die fünf Episoden stets den Flair des jeweiligen Landes zu erhalten, was zusammen mit den vielen tollen Aufnahmen der fünf Großstädte, für eine großartige Atmosphäre sorgt.
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Kommentare
Hartmut Fricke schreibt am 21.01.08, 13:21
Für mich der beste Jarmusch! Fünf Kammerspiele, hervorragend gespielt mit verblüffenden und spannenden Sujets. Exzellent: wieder einmal Benigni! Aber auch die sich im Frust-Rausch befindlichen Finnen sind umwerfend. Es ist dieser stille, unaufgeregte Stil, mit dem Jarmusch Geschichten erzählt, wie sie auf der ganzen Welt millionenfacher Alltag sind und doch soviel Weisheit in sich bergen.
