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Drei Farben: Blau
Trois couleurs: bleu
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Regie
Krzysztof Kieslowski
Drehbuch
Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieslowski
Produzent
Marin Karmitz
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 97 min Land Frankreich Kinostart 04.11.1993 Verleih Concorde Film |
Story
Nachdem Julie bei einem Autounfall Mann und Kind verloren hat, liegt ihre Welt in Scherben. Kurz entschlossen bricht sie alle Brücken zu ihrem bisherigen Leben ab und taucht unter in der Anonymität von Paris. Nur so glaubt sie die ungeheure Trauer überwinden zu können. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los. Als der ehemalige Arbeitskollege ihres Mannes Olivier sie findet, ist Julie zunächst wenig begeistert. Doch nach und nach findet sie ins Leben zurück und macht sich schließlich zusammen mit Olivier daran die letzte Komposition ihres Mannes zu vollenden.
Schauspieler
Juliette Binoche, Benoît Régent, Florence Pernel, Charlotte Véry, Emmanuelle Riva, Hélène Vincent, Philippe Volter, Julie Delpy, Claude Duneton, Hugues Quester
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Drei Farben: Blau“ ist der Auftakt zur Drei-Farben-Trilogie des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski, mit der er sich der Bedeutung der Farben der französischen Nationalflagge annimmt. Hauptdarstellerin Juliette Binoche zeigt in diesem atmosphärischen und gut gefilmten Drama einmal mehr, was sie kann. Durch ihre darstellerische Leistung gewinnt die gewagte Interpretation des Freiheitsbegriffs eine unglaubliche Eindrücklichkeit. Weitere Pluspunkte sind Kameraarbeit und Schnitt. Geschichte und Bildersprache ergänzen sich zu einem sehenswerten Ganzen.
Wissenswertes
Drei Farben: Blau
Drei Farben: Weiß
Drei Farben: Rot