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Drei Farben: Rot
Trois couleurs: rouge
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Regie
Krzysztof Kieslowski
Drehbuch
Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieslowski
Produzent
Marin Karmitz
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 90 min Land Frankreich, Schweiz, Polen Kinostart 08.09.1994 Verleih Concorde Film |
Story
Fotomodell Valentine macht gerade eine schwere zeit durch. In ihrer Beziehung kriselt es und überhaupt fühlt sie sich sehr alleine. Auf dem Nachhauseweg von einem Shooting fährt die junge Frau einen Hund an. Besitzer ist ein frühpensionierte Richter, der in völliger Isolation lebt und die seltsame Angewohnheit hat, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören. Obwohl Valentin von diesem Verhalten abgestoßen ist, sucht sie immer wieder den Kontakt zu dem älteren Mann und versucht ihn zurück ins Leben zu bringen. Einer der Abgehörten, der angehende Richter Auguste, kreuzt dabei immer wieder Valentines Weg, ohne es zu merken.
Schauspieler
Irène Jacob, Jean-Louis Trintignant, Frédérique Feder, Jean-Pierre Lorit, Juliette Binoche, Julie Delpy, Benoît Régent, Zbigniew Zamachowski
Filmkritik von Melanie Frommholz
Leider kann der dritte und letzte Teil der Drei-Farben-Trilogie nicht an seine Vorgänger anknüpfen. Die Geschichte schleppt sich von Ereignis zu Ereignis und der Erzählstil wirkt allzu bemüht. Weder baut man als Zuschauer eine Beziehung zur Hauptfigur Valentine auf, noch durchlebt man die Geschichte mit ihr. Einzig Jean-Louis Trintigant als pensionierter Richter überzeugt auf ganzer Linie. Die Verknüpfung der drei Teile in der Schlussphase ist dann zwar etwas konstruiert aber dennoch gut in die Handlung eingebaut. Auch wenn der Filminhalt nicht wirklich überzeugen kann, die Bilder tun es in jedem Fall. Mit viele Liebe zum Detail und einem guten Auge für das Besondere im Alltäglichen wurde dieser dritte Farben-Teil zumindest optisch gut in Szene gesetzt. Als Teil der Trilogie sollte man sich „Der Farben: Rot“ jedoch ansehen.
Wissenswertes
Drei Farben: Blau
Drei Farben: Weiß
Drei Farben: Rot