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Tekken
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Regie
Dwight H. Little
Drehbuch
Alan B. McElroy
Produzenten
James Coyne, Steven Paul
Genre Action FSK 18 Filmlänge 18 min Land Japan, USA, 2009 DVD-Start 24.09.2010 Blu-ray-Start 24.09.2010 Verleih Splendid Film |
Story
Die Erde ist am Boden und die bekannten Kontinente wurden unter den acht mächtigsten Konzernen der Welt aufgeteilt. Einer von ihnen, „Tekken“, leitet das ehemalige Amerika. Hier wird jedes Jahr das preisgekrönte Kampfturnier ausgetragen. Schirmherr, Veranstalter und Herr von Tekken ist der gefürchtete Heihachi Mishima, der, in die Jahre gekommen, an seinem Imperium hängt und es nicht an seinen Sohn, den sadistischen Kazuya, abgeben will.
In den Slums außerhalb von Tekken lebt der rebellische Jin Kazama, der Zeit seines Lebens von seiner Mutter Jun in unterschiedlichen Kampftechniken ausgebildet wurde. Als seine geliebte Mutter bei einem Anschlag stirbt, schwört sich Jin Rache und will am Turnier teilnehmen. Gar keine leichte Aufgabe, schließlich kämpfen hier die Elitekämpfer der Welt gegeneinander...
Schauspieler
Jon Foo, Kelly Overton, Cary-Hiroyuki Tagawa, Darrin Dewitt Henson, Luke Goss, Mircea Monroe, Tamlyn Tomita, Candice Hillebrand, Marian Zapico, Gary Daniels, Lateef Crowder, Anton Kasabov, Ian Anthony Dale
Filmkritik von Thomas Ays
„Tekken“ führte das 3D-Beat'em-up-Genre auf der Playstation ein und wurde massiv erfolgreich. Durch eine außergewöhnlich gute Grafik bestach dieses Game vor allem durch die zahlreichen Figuren, die unterschiedlich beleuchtet, in Szene gesetzt und charakterisiert wurden. Jeder Charakter erhielt zudem seine eigene Geschichte, was dazu führte, dass man sich seiner Figur im Spiel noch näher fühlte. Ein geschickter Schachzug, der funktionierte und das Spiel millionenfach verkaufte. Nun kommt der erste Spielfilm rund um das Game in die Videotheken – ein Kinostart schien von vornherein aussichtslos.
Wer „Tekken“ kennt, der wird hier viel von seinem Spiel wiedererkennen. Drehbuchautor Alan B. McElroy brachte viele der Spielefiguren unter und bastelte eine altbekannte, wenig überraschende und zeitweise auch logikfreie Handlung um sie herum. Es geht bei „Tekken“, wie auch schon beim Spiel, weniger um die Geschichte, sondern natürlich um die Schlachten, die geschlagen werden müssen. Jon Foo spielt seinen Jin Kazama überaus charismatisch und wurde überzeugend besetzt. Auch Kelly Overton als sexy Christie Monteiro gefällt. Einzig Anna und Nina Williams enttäuschen durch ein blasses Spiel und austauschbare Schauspielerinnen, die offenbar im falschen Genre gefangen gehalten werden.
Wer „Tekken“ sehen will, muss sich im Klaren sein, dass hier nichts fürs Hirn geboten wird. Die Kampfszenen sind durchweg nett anzusehen und die Atmosphäre des Spiels wurde überraschend gut eingefangen. Überragend ist „Tekken“ jedoch sicher nicht geworden.
"Tekken" basiert auf der gleichnamigen Beat'em-up-Spielereihe des Herstellers Namco, das sich bisher über 27 Millionen Mal verkaufte.