Schlappschuss

Slap Shot

Filmplakat Schlappschuss
Regie George Roy Hill  Drehbuch Nancy Dowd  Produzenten Robert J. Wunsch, Stephen J. Friedman 
Genre Komödie  FSK 18  Filmlänge 123 min
Land USA  Kinostart 29.09.1977  Verleih Pictures

Story

Reggie, der Trainer der Charlestown Chiefs hat ein schweres Los. Die drittklassige Mannschaft ist an ihrem absoluten Tiefpunkt angekommen. Nicht nur, dass sie jedes Spiel verlieren, auch Fans hat das Team so gut wie keine mehr. In der Not wird Reggie erfinderisch und setzt fortan nicht mehr auf fairen Sport, sondern auf Kampfgetümmel und wilde Schlägereinen auf dem Eis. Besonders die neu eingekauften Hanson-Brüder, drei Brillenschlangen mit harten Fäusten, werden die neuen Publikumslieblinge. Mit wachsender Brutalität werden die Chiefs erfolgreicher den je und die Fangemeinde wächst ständig.

Schauspieler

Schlappschuss Paul Newman, Strother Martin, Michael Ontkean, Jennifer Warren, Lindsay Crouse, Jerry Houser, Andrew Duncan, Jeff Carlson, Steve Carlson, David Hanson, Yvon Barrette, Allan F. Nicholls, Brad Sullivan, Stephen Mendillo, Yvan Ponton

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 2 von 5 Ms Schlappschuss Diese Sportlersatire lässt wirklich nichts aus. Wir haben naive bis dämliche Spieler, ein Publikum dass nur auf Blut und ausgeschlagene Zähne aus ist, Team-Eigentümer, die sich nur fürs Geld interessieren und Coaches, die das volle Repertoire der Gossensprache rauf und runter fluchen. Ach ja und die dekorativen Spielerfrauen dürfen auch nicht fehlen. Insgesamt zeichnete Regisseur George Roy Hill zusammen mit Drehbuchautorin Nancy Dowd nicht eben ein freundliches Bild des Eishockeysports. Die Geschichte beginnt mit viel Tempo und Witz, büsst beides jedoch in der zweiten Hälfte erheblich ein. Am Ende steht die bittere Erkenntnis, dass sich das Publikum letztlich für alles interessiert, aber nicht für die sportlichen Leitungen. Zwar haben die Macher vor diesem Hintergrund eine Satire versucht, sind aber mit der Umsetzung leider auf der Klamaukebene hängen geblieben. Außer Paul Newman ist hier nicht wirklich viel überzeugend.



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