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Gods and Monsters
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Regie
Bill Condon
Drehbuch
Bill Condon
Produzenten
Paul Colichman, Gregg Fienberg, Mark R. Harris
Genre Drama (Gay) FSK 12 Filmlänge 105 min Land USA, Großbritannien Kinostart 25.05.2000 DVD-Start 06.02.2001 Verleih Arthaus |
Story
James Whale ist alt geworden. Vor fünfzehn Jahren hat sich der einst erfolgreiche Regisseur aus der Highsociety Hollywoods zurückgezogen. Seine Filme, allen voran "Frankenstein" und "Frankensteins Braut" bleiben Klassiker - James Whale jedoch scheint vergessen. Seine Haushälterin, die treue Seele Hanna, ist seine einzige Bezugsperson. Mit ihr kann er sprechen.
Als der neue, gut aussehende Gärtner Clayton Boone in das Leben von Whale tritt, ändern sich jedoch einige Dinge. Boone übt eine wahnsinnige Faszination auf den homosexuellen Whale aus. Als er ihn fragt, ob er ihn zeichnen dürfe, willigt Clay ein, stellt jedoch klar, dass er nicht schwul sei. Zwischen den beiden ungleichen Männern entwickelt sich eine für beide Seiten wichtige Freundschaft, doch James geht es immer schlechter...
Schauspieler
Ian McKellen, Brendan Fraser, Lynn Redgrave, Lolita Davidovich, David Dukes, Kevin J. O'Connor, Mark Kiely, Jack Plotnick, Jack Betts, Rosalind Ayres, Matt McKenzie, Todd Babcock, Cornelia Hayes O'Herlihy, Brandon Kleyla, Pamela Salem
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist der Durchbruch für Hollywood-Regisseur Bill Condon. Für „Gods and Monsters“ fuhr er den OSCAR als bestes adaptiertes Drehbuch ein. Was für ein Erfolg. Dass dieser Blick auf die letzten Tage des Regisseurs James Whale derartige Wogen schlug, ist mit Sicherheit (auch) dem Ensemble des Films zu verdanken. Ian McKellen scheint als Protagonist über sich hinaus zu wachsen und gibt den schelmisch grinsenden Lustmolch ebenso überzeugend, wie den kranken, alten Mann. Die OSCAR-Nominierung gab es hier absolut zu Recht. Dagegen wirkt Brendan Fraser, wie so oft, deplaziert, wobei er hier noch eine seiner wenigen guten Leistungen zeigen darf. Gegen den Charakterkopf McKellen hat es Fraser jedoch schwer.
Die Inszenierung von „Gods and Monsters“ ist grenzwertig. Als Theaterstück wäre die Geschichte sicherlich ein gutes Stück besser aufgehoben gewesen, als als Kinofilm. Die Rückblenden in das bewegende Leben von James Whale wirken fehl am Platz und einen wirklichen Einblick in diese interessante Figur bekommt man als Zuschauer auch nicht, was schade ist. Wie gern hätte man einen tieferen Blick riskiert.
„Gods and Monsters“ ist ein intensives, wenn auch nicht immer ganz fesselndes Kammerspiel geworden, das jedoch oft nur an der Oberfläche kratzt und leider oftmals zu wenig in die Geschichte und die Figuren vordringt.
Wissenswertes
"Gods and Monsters" ist die Romanverfilmung von "Father of Frankenstein" von Christopher Bram.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Bester Schauspieler - Drama (Ian McKellen)
Gewonnene Golden Globes
Beste Nebendarstellerin (Lynn Redgrave)
OSCAR-Nominierungen
Bester Hauptdarsteller (Ian McKellen), Beste Nebendarstellerin (Lynn Redgrave)
Gewonnene OSCARs
Bestes Drehbuch (Adaption)
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