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Die Liebe in mir
Reign Over Me
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Regie
Mike Binder
Drehbuch
Mike Binder
Produzenten
Jack Binder, Michael Rotenberg
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 125 min Land USA Kinostart 16.08.2007 DVD-Start 24.01.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Im College waren sie Zimmergenossen und unzertrennliche Kumpels, doch dann verloren sie sich Jahre lang aus den Augen. Als der Zahnarzt Alan Johnson seinen ehemals besten Freund Charlie Fineman zufällig an einer Straßenecke in New York wieder trifft, kann er seinen Augen kaum trauen: Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Charlie, einst selbst ein erfolgreicher Zahnarzt, seine Familie am 11. September 2001 verloren hat. Seither lebt Charlie in seiner eigenen Welt, aus der er die Erinnerung an die schöne Vergangenheit vollkommen ausgeblendet hat. Alan macht es sich nun zur Aufgabe, seinem ehemals besten Kumpel zu helfen und ihn wieder zurück ins Leben zu führen.
Schauspieler
Adam Sandler, Don Cheadle, Jada Pinkett Smith, Liv Tyler, Saffron Burrows, Cicely Tyson, Robert Klein, Donald Sutherland, Melinda Dillon
Filmkritik von Kathrin Lang
Mit viel Witz und Wärme erzählt uns Regisseur und Drehbuchautor Mike Binder mit „Die Liebe in mir“ eine traurige, aber dennoch wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verlust. Dieser Film geht unter die Haut und berührt das Herz. Bereits nach den ersten Filmminuten fühlt man mit den Hauptcharakteren dieses Filmes mit und verfolgt deren weitere Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge - ist diese Tragik-Komödie doch mindestens genauso ernst, wie sie witzig ist. „Die Liebe in mir“ beherrscht die schwierige Gratwanderung zwischen den beiden Genres aus dem FF und überzeugt damit auf ganzer Linie.
Getragen wird „Die Liebe in mir“ von zwei sensationell guten Hauptdarstellern, ohne die dieser Film ohne weiteres hätte untergehen können. Selbst wenn man es kaum für möglich gehalten hätte, so beherrscht Adam Sandler seine ungewohnt ernste Rolle überaus gut und auch Don Cheadle passt in seine Rolle des fürsorgenden Freundes wie angegossen. Ebenso überzeugend ist die bildhübsche Liv Tyler in ihrer Nebenrolle als Psychologin. Einzig an dem nicht all zu konstanten Spannungsbogen, der im Laufe des Filmes leider immer mal wieder abfällt, liegt es, dass man den Kinosaal nicht mit einem vollkommen wohligen Gefühl wieder verlässt. Denn auch wenn man es eigentlich überhaupt nicht gerne zugibt, so weist „Die Liebe in mir“ doch einige Längen auf, die das Kinovergnügen ein wenig mindern. Schlichtweg unnötig und vollkommen überflüssig, war außerdem die Idee, diese tolle Geschichte mit den Anschlägen des 11. Septembers zu verbinden. Dieser politische Zweig der Handlung kommt ohnehin viel zur kurz um ihn wirklich greifen, aber eindeutig auch zu lange, um ihn einfach übersehen zu können. Ein neutrales Ereignis als Aufhänger hätte sich hier bestimmt besser getan.
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Kommentare
Ludwig schreibt am 29.07.07, 04:33
Habe den Film in der sneak gesehen.
Da ich Adam Sandler nicht sonderlich mag war ich zunächst nicht besonders angetan, doch der Film belehrte mich eines besseren.
Voller Witz, Wärme und mit der trotzdem nötigen ernsthaftigkeit nähert er sich dem schwierigen Thema um Verlust, Angst und Einsamkeit.
Und sowohl Don Cheadle aber auch Adam Sandler liefern eine hervorragende schauspielerische Leistung ab.
Unbdeingt ansehen, auch wenn man Sandler bislang nicht mochte.
