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Zodiac - Die Spur des Killers
Zodiac
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Regie
David Fincher
Drehbuch
James Vanderbilt
Produzenten
Mike Medavoy, Arnold W. Messer, Brad Fischer, Cean Chaffin, James Vanderbilt, David Fincher
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 157 min Land USA Kinostart 31.05.2007 DVD-Start 02.10.2007 Blu-ray-Start 21.08.2008 Verleih Warner Bros Pictures Germany |
Story
1968 beginnt mit dem Mord an Betty Lou Jensen und David Farady im Süden der USA eine Mordserie, die die Ermittlungsbehörden bis in die 90ger Jahre hinein beschäftigen wird. Unter dem Pseudonym Zodiac tötet ein Unbekannter in scheinbar wahllosen Zeitabständen und ohne erkennbares Motiv zwischen 1968 und 1969 fünf weitere Menschen. Gleichzeitig informiert er die Presse und hält die Medien mit codierten Meldungen über seine kommenden Taten auf Trapp. Auch der Journalist Paul Avery und der Karikaturist Robert Graysmith, die zusammen beim San Francisco Chronicle arbeiten, lässt der Fall nicht mehr los. Besonders Graysmith ist von der Lösung des Zodiac-Geheimnisses wie besessen. Selbst nachdem der engagierte Polizeiermittler Toschi die Akten schließt sammelt er weiter Beweise.
Schauspieler
Mark Ruffalo, Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr., Anthony Edwards, Chloë Sevigny, Clea DuVall, Brian Cox, Dermot Mulroney, John Carroll Lynch, Richmond Arquette, Bob Stephenson, John Lacy, Ed Setrakian, John Getz, Donal Logue, John Terry, Candy Clark, Elias Koteas
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach „Sieben“, „Fight Club“ und „Panic Room“ bringt uns Regisseur David Fincher mit „Zodiac- Die Spur des Killers“ nun endlich seinen neuen Coup in die Kinos. Und, um es gleich mal vorweg zu nehmen, er hat damit wieder eine gute Arbeit abgeliefert. Die Verfilmung des wahren, bis heute ungelösten, Kriminalfalles, der auf den echten Ermittlungsakten basiert, ist packend und hält was er verspricht: Spannende Unterhaltung, ein sehr gutes Darstellerensemble und eine optisch ansprechende Umsetzung. Allein die Tatsache, dass der wahre Serienkiller bis heute die Ermittlungsbehörden narrt ist verblüffend. Dieses Katz- und Maus –Spiel, das sich über Jahrzehnte hinzog macht die Faszination des Thrillers aus. Es dürfen hier jedoch keine actiongeladenen Verfolgungsjagden erwartet werden. „Zodiac“ ist ein Streifen, der durch seine ruhige, jedoch dadurch nicht weniger fesselnde Erzählweise punktet. Ermittlungserfolge wie die Frustration über das Ausbleiben einer Verhaftung vermittelt die Geschichte gleichermaßen glaubhaft. Man kann als Zuschauer nachvollziehen, was die Hauptfiguren antreibt, den Fall doch noch lösen zu wollen. Nicht zuletzt ein Verdienst der Schauspieler. Angefangen bei Jake Gyllenhaal über Robert Downey Jr. und Mark Ruffalo bis hin zu den Nebendarstellern. Hier kann man sich anschauen, wie gutes Kino gemacht wird. Das einzige Manko, wenn man es denn so nennen will, ist insgesamt gesehen wirklich die Zeit. Man muss die Muse haben sich diese besondere Polizeiermittlungsgeschichte erzählen zu lassen. Für Ex- und Hopp-Kinogänger daher sicherlich nicht die richtige Wahl.


