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La vie en rose
La Môme
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Regie
Olivier Dahan
Drehbuch
Olivier Dahan
Produzent
Alain Goldman
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 140 min Land Frankreich, Großbritannien Kinostart 22.02.2007 DVD-Start 06.09.2007 Blu-ray-Start 06.09.2007 Verleih Constantin Film |
Story
Edith Piaf - der Inbegriff des französischen Chansons. In der Gosse und dem Bordell groß geworden, führte sie ein bewegtes und ausschweifendes Leben. Früh erkannten die Männer an ihrer Seite ihr Gesangstalent und förderten sie. Ihre Stimme brachte sie ganz nach oben, bescherte ihr Erfolge diesseits und jenseits des Atlantiks. Edith Piaf lebte für die Bühne und den großen Auftritt. Ihr Leben war jedoch nicht nur Glamour. Es war ein ewiger Kampf gegen den eigenen Körper, um Liebe und Geborgenheit. Neben Blitzlicht und menschlichen Abgründen ist es vor allem die Musik, die von dieser außergewöhnlichen Künstlerin geblieben ist.
Schauspieler
Marion Cotillard, Sylvie Testud, Pascal Greggory, Emmanuelle Seigner, Jean-Paul Rouve, Gérard Depardieu, Clotilde Courau, Jean-Pierre Martins, Cathérine Allegret, Marc Barbé, Caroline Sihol
Filmkritik von Melanie Frommholz
"La Vie en Rose" - eine Hommage an eine große Künstlerin, die die dunklen Seiten jedoch nicht ausspart. Sicherlich bietet das bewegte Leben von Edith Piaf ausreichend Stoff für einen abendfüllenden Kinofilm, jedoch wäre dieser nichts ohne die fantastische Hauptdarstellerin Marion Cotillard (zuletzt neben Russel Crowe in "Ein gutes Jahr" zu sehen). Diese spielt sich hier über die gesamte Länge die Seele aus dem Leib und wird damit zu Edith Piaf. Allein aufgrund ihrer darstellerischen Leistung lohnt der Gang ins Kino. Obwohl der Film insgesamt eine warmherzige und berührende Verbeugung vor dem Menschen Edith Piaf geworden ist, hat die Handlung ihre Schwächen. So werden die Zeitsprünge innerhalb der verschiedenen Handlungsstränge gegen Ende immer hektischer und sind nur noch schwer voneinander zu trennen. Es entsteht der Eindruck noch so viele interessante Episoden wie möglich in die Geschichte pressen zu wollen. Auch die Einordnung des ein oder anderen Charakters wird dadurch erschwert, dass er zuweilen ohne rechte Begründung auftaucht und wieder verschwindet. Für Kenner des Lebens der Piaf mag das in Ordnung gehen. Bei unbedarfteren Kinogängern dürfte dieser Umstand für das ein oder andere Fragezeichen sorgen. Nichts desto trotz ist "La vie en rose" ein bewegender Film über eine Ausnahmekünstlerin, der nicht zuletzt mit eindrucksvoller Musik punktet.
