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Das wilde Leben
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Regie
Achim Bornhak
Drehbuch
Achim Bornhak, Olaf Krämer
Produzenten
Eberhard Junkersdorf, Dietmar Güntsche
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 114 min Land Deutschland Kinostart 01.02.2007 DVD-Start 03.08.2007 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Die 68er, kaum einer hat sie mehr gelebt als Sexikone Uschi Obermaier. Bereits als Teenager verdrehte sie den Männern reihenweise den Kopf. Als sie aus ihrer Heimatstadt München und vor ihren Eltern flüchtet, landet sie in Berlin in der legendären ‚Kommune 1‘. Dort trifft sie Rainer und erfährt zum ersten Mal wirklich, was Freiheit bedeutet. Ihr Geld verdient sie sich als Model und macht sich so schon bald einen Namen in der Welt. Letztendlich werden sogar die Rolling Stones und Keith Richards auf die hübsche Brünette aufmerksam. So beginnt es, Uschi Obermaiers wildes Leben mit Sex, Drugs and Rock ´n´ Roll.
Schauspieler
Natalia Avelon, Matthias Schweighöfer, David Scheller, Alexander Scheer, Victor Noren, Milan Peschel, Georg Friedrich, Friederike Kempter, Oliver Binge, Martin Koch, Valerie Lasserre, Jonathan Schuld, Stefan Sieweke, Sebastian Stielke
Filmkritik von Kathrin Lang
„Das wilde Leben“ - Ein Film mit zwei Gesichtern: Ist der erste Teil dieses biografischen Dramas noch augenzwinkernd und durchaus witzig, so schlägt ungefähr kurz nach der Halbzeit die Stimmung des Filmes innerhalb nur weniger Sekunden ins komplette Gegenteil um. Aus dem schmunzelnden Zuschauer wird in Windeseile ein ernster Beobachter, der ganz plötzlich wirklich überhaupt nichts mehr zu Lachen hat. Durchaus schade, hat „Das wilde Leben“ zu Beginn doch noch so viel Freude bereitet, dass man die zwei Stunden ohne weiteres hätte im Kinosessel verbringen können, ohne sich nur ein einziges Mal zu langweilen. So allerdings bleibt – nach diesem kaum enden wollenden dramatischen Marathon, der sein Publikum obendrein nur kaum bis gar nicht zu berühren weiß – ein eher lauer Eindruck von „Das wilde Leben“ zurück. Auf der witziglockeren Schiene wurde hier eindeutig besser gefahren. Immerhin macht Hauptdarstellerin Natalia Avelon durchgehend eine gute Figur; und das im wahrsten Sinne des Wortes, ist diese Frau doch eine echte Augenweide, was sicherlich so manchen Kinogänger erfreuen wird. Fraglich bleibt zum Schluss, wie viel von dieser Geschichte nun wahr ist und wie viel frei erfunden wurde. Die Macher haben sich geschickt aus dieser Affäre gezogen, heißt es gleich zu Beginn des Filmes doch, dass die kommende Geschichte der Lebensgeschichte von Uschi Obermaier ‚frei nachempfunden‘ sei. Was genau das bedeutet, darf sich ein jeder Zuschauer wohl selbst ausdenken – auch mal ´ne nette Idee!

