Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Warte, bis es dunkel ist
Wait until Dark
|
Regie
Terence Young
Drehbuch
Robert H. Carrington
Produzent
Mel Ferrer
Genre Psycho-Thriller FSK 18 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 25.01.1968 Verleih unbekannt |
Story
Der Ehemann der blinden Susy Hendrix wird am Flughafen von einer Frau gebeten, einen Moment eine Puppe für sie zu halten. Die Frau verschwindet und so gerät die Puppe, die mit Heroin gefüllt ist, auf Umwegen in Susys Appartement. Die drei Gangster Roat, Carlino und Mike sind dem Rauschgift auf der Spur und verfolgen Sam bis zu seiner Wohnung. Es gelingt ihnen, Sam von seiner Frau wegzulocken und die ist den Verbrechern nun hilflos ausgeliefert. Skrupellos versuchen die drei, die Blindheit der jungen Frau auszunutzen und hoffen, ihr durch simple Tricks das Versteck der wertvollen Puppe zu entlocken. Als sie damit keinen Erfolg haben, beginnen sie, die Blinde zu terrorisieren und sie mit roher Brutalität einzuschüchtern. Sie haben allerdings nicht damit gerechnet, dass Susy zurückschlagen und ihre Blindheit für ihre Zwecke nützen könnte...
Schauspieler
Alan Arkin, Audrey Hepburn, Richard Crenna, Efrem Zimbalist jr., Jack Weston, Samantha Jones, Julie Herrod
Filmkritik von Stefanie Rufle
"James Bond"-Regisseur Terence Young ist hier ein hoch spannender und atemberaubend guter Psychothriller gelungen, der unter die Haut geht. Mit wirklich guten Effekten und grandiosen Darstellern erzeugt er eine düstere, völlig schutzlose Atmosphäre, die beklemmender kaum sein könnte. Dann, fast unmerklich, wendet sich das Blatt und der Zuschauer kann sich diesem Sog nicht entziehen. Audrey Hepburn ist die Idealbesetzung für die blinde, zunächst so schutzlose Frau, die anfangs unglaublich zerbrechlich wirkt. Es gelingt ihr exzellent, die Wandlung darzustellen, die mit der Heldin vor sich geht - man glaubt ihr einfach alles! Alan Arkin könnte fieser und kaltschnäuziger nicht sein. Die beiden liefern sich ein hoch spannendes Duell, das man so schnell nicht wieder vergisst. Das alles in dem Appartement als Hauptschauplatz - hier bleibt alles hinter der spannenden Inszenierung zurück. "Warte, bis es dunkel ist" kann man mit Fug und Recht zu den Krimiklassikern zählen - auf keinen Fall verpassen!
