Wer früher stirbt, ist länger tot

Filmplakat Wer früher stirbt, ist länger tot
Regie Marcus H. Rosenmüller  Drehbuch Marcus H. Rosenmüller, Christian Lerch  Produzenten Dr. Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula Woerner 
Genre Heimatfilm  FSK Filmlänge 105 min
Land Deutschland  Kinostart 17.08.2006  Verleih Movienet

Story

Als der elfjährige Sebastian erfährt, dass seine Mutter an dem Tag seiner Geburt gestorben ist, glaub er, dass er Schuld an ihrem Tod ist. Voller Panik, Angst und Trauer überlegt er sich, wie er das nur jemals wieder gut machen kann. Zunächst einmal ist ihm ganz klar, dass er unsterblich werden muss, denn sollte er sterben wird er gewiss nicht im Himmel bei seiner Mutter, sondern in der Hölle landen – und wenn er schon nicht sein Leben mit ihr verbringen kann, so will er doch wenigstens nach dem Tod mit seiner Mutter vereint sein. Doch das ist nicht sein einziges Problem, muss er doch dafür sorgen, dass sein Vater eine neue Frau finden; immerhin ist Sebastian ja auch daran schuld, dass sein Dad so alleine ist. Also begibt er sich auf die Suche und wird auch bald fündig…

Schauspieler

Wer früher stirbt, ist länger tot Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner, Johann Schuler, Sepp Schauer, Heinz-Josef Braun, Tim Seyfi

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 6 von 5 Ms Wer früher stirbt, ist länger tot Wirklich selten gelingt es einen rundum schönen, vollkommen makellosen und einfach nur tollen Film zu drehen. Im Sommer 2006 war es jedoch mal wieder so weit: Regisseur und Drehbuchautor Marcus H. Rosenmüller brachte uns mit der Tragik-Komödie „Wer früher stirbt, ist länger tot“ mal wieder einen solchen Film in unsere Kinos. Ein Film der voll ist mit wunderschönen Momenten die berühren, zum Lachen bringen, aber auch zum Nachdenken anregen. Dieses Drehbuch ist so warmherzig, ja gar so liebevoll, einfallsreich und berauschend, dass man es einfach mögen muss. Getragen wird die tolle Geschichte von dem sensationell guten Jungmimen Markus Krojer, der den kleinen Sebastian so lebendig und echt darstellt, dass man als Zuschauer nicht eine Sekunde an der Authentizität des Charakters zweifelt. Ganz plötzlich nimmt man die Welt wieder mit Kinderaugen wahr – einfach ein schönes Gefühl, das man am Ende des Filmes eigentlich gar nicht mehr ablegen will. Wäre jeder Tag doch ein bisschen wie „Wer früher stirbt, ist länger tot“, dann würden wir zwar nicht unbedingt in einer besseren, aber sicherlich in einer schöneren Welt leben.



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Kommentare

Kinotiger schreibt am 30.10.10, 19:55
Entwaffnender Humor, der für richtig gute Stimmung sorgt ohne in 08/15-Gags abzurutschen. Absolut zu empfehlen.
Ralf schreibt am 25.03.08, 15:49
absolut genialer Film, da gehst du mit einem ganz breiten Lächeln aus dem Kino!
Filmtipp!
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