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Journey to the End of the Night
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Regie
Eric Eason
Drehbuch
Eric Eason
Produzenten
James Acheson, Frank DeMartini
Genre Action-Drama FSK 16 Filmlänge 85 min Land USA, Brasilien, Deutschland DVD-Start 01.02.2007 Verleih e-m-s GmbH |
Story
Rosso hat langsam genug von seinem Zuhälterdasein in Sao Paolo. Er will mit seiner hübschen, jungen Ehefrau und seinem kleinen Sohn raus aus der Stadt und sein Leben fortan an einem ruhigen und schönen Ort verbringen. Ein ermordeter Freier, der einen Koffer Drogen bei sich hat, kommt ihm da gerade richtig. Zusammen mit seinem älteren Sohn heckt er einen Plan aus: Sie wollen die Drogen verkaufen und sich mit dem Erlös aus dem Staub machen. Letztendlich kommt jedoch alles anders: Rossos Sohn hat mit dem Geld nämlich etwas ganz anderes im Sinn –von Anfang an hatte er nicht vor es mit seinem Vater zu teilen…
Schauspieler
Brendan Fraser, Mos Def, Catalina Sandino Moreno, Alice Braga, Scott Glenn
Filmkritik von Kathrin Lang
In „Journey to the End of the Night“ wird eine Geschichte erzählt, die weit davon entfernt ist in irgendeine Hollywoodschublade geschoben werden zu können. In diesem Fall ist genau diese Tatsache leider auch das Problem des Action-Dramas, das versucht tiefgründig zu sein, obwohl es das in Wirklichkeit kaum ist. Da „Journey to the End of the Night“ weder mit Spezialeffekten, noch mit sonstigen außergewöhnlichen Szenen auf sich aufmerksam machen kann, liegt der Schwerpunkt voll und ganz auf den Dialogen und der erzählten Geschichte. Diese ist jedoch meist reichlich schwachsinnig und zudem nur wenig intelligent inszeniert. Da hilft auch die beklemmende und drückende Stimmung nicht, die von Regisseur Eric Eason mit aller Sorgfalt den kompletten Film über aufrechtgehalten wird. Ganz im Gegenteil – ein bisschen mehr Witz und Humor hätte „Journey to the End of the Night“ sicherlich nicht geschadet. Letztendlich können auch die zum Teil namhaften Schauspieler den drohenden Untergang des Action-Dramas nicht mehr abwenden. Brendan Fraser, den wir bisher hauptsächlich in augenzwinkernden Rollen erleben durften („Die Mumie“, „Eve und der letzte Gentleman“), scheint sich in seiner Rolle einfach nicht richtig wohl zu fühlen, was man ihm und somit leider auf dem ganzen Film schnell anmerkt.
