Shortbus

Filmplakat Shortbus
Regie John Cameron Mitchell  Drehbuch John Cameron Mitchell  Produzenten Howard Gertler, Tim Perell, John Cameron Mitchell 
Genre Drama (Gay)  FSK 18  Filmlänge 101 min
Land USA  Kinostart 19.10.2006  DVD-Start 30.04.2007  Blu-ray-Start 28.10.2011  Verleih Senator Film

Story

Was eine frustrierte und ängstliche Domina, ein homosexuelles Paar, namens Jamie & Jamie, und eine Sextherapeutin, die noch nie Sex hatte, gemeinsam haben? Sie alle treffen sich im Underground-Club "SHORTBUS". Hier treffen sich ganz besondere Typen, die alle eins gemeinsam haben: Sie haben alle sehr gern Sex. Hier schläft jeder mit jedem - und doch ist es viel mehr als das. Denn das Leben schreibt nun mal eine ganz andere Geschichte...

Schauspieler

Shortbus Lee Sook-Yin, Paul Dawson, Lindsay Beamish, PJ DeBoy, Raphael Barker, Jay Brannan, Peter Stickles

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Shortbus Inszenatorisch gesehen ist „Shortbus“ ein kleines, ach was ein echtes Kunstwerk. Dieses Drama ist derart beeindruckend ausgestattet, dass man kaum die Augen vor dieser Vielfalt verschließen kann. Regisseur John Cameron Mitchell entwickelte seinen Film mit seinen mutigen Schauspielern gemeinsam und liefert ein Drama ab, das sowohl durch Ausdruck, als auch durch Botschaft glänzt. Dieser Film ist im wahrsten Sinne etwas Besonderes geworden.
Am Anfang ist das Gefühl komisch: In „Shortbus“ wird wirklich alles gezeigt, ALLES! Das kommt aber (fast) nie pornographisch rüber, obwohl es ja eigentlich genau das ist. Es ist eher ein Stilmittel, mit dem Regisseur John Cameron Mitchell seine berührende, ergreifende, traurige, komische und mitreißende Geschichte erzählt.
“Shortbus“ hat echte Tiefe und ist bei weitem kein Mainstream. Und selbst wer das nicht mag, und Mut zur Veränderung beweist, wird es hier nicht bereuen. „Shortbus“ ist ein großartiger Film mit Schauspielern, die wahrhaft mutig ihre Rollen spielen. Daumen hoch, großartig!

Wissenswertes

Shortbus Damit sich die Schauspieler wohler fühlten, zogen sich Regisseur John Cameron Mitchell und Kameramann Frank G. DeMarco ebenfalls aus, während sie die Orgie-Szenen drehten.
Während des Castings musste jeder interessierte Schauspieler eine besonders wichtige, sexuelle Erfahrung vor der Kamera schildern. Laut des Regisseurs sichtete er weit über 500 Tapes.



Besucherbewertung
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Kommentare

Andy & Simon schreibt am 24.07.08, 16:30
Ja dieser Film ist wirklich eine besondere Marke. Wenn man hier den Ton abstellen würde, dann hätte man das Gefühl, dass hier ein "Blümchen-Sexfilm" läuft. Recht gewagte Szenen begleiten den Film über seine ganze Länge hinaus. Beim Anstellen des Tons und beim Einschalten der Hirnmuskeln, stellt man aber fest, das es hier um mehr geht wie nur pornographische Szenen, nämlich um Geschichten von Menschen, Probleme von Menschen. Die einzelnen Probleme die hier angesprochen werden, sind heut zu Tage sicherlich an fast jeder zweiten Haustüre anzutreffen, so dass die Handlung des Films wirklich aus dem Leben gegriffen ist und das Leben einer Grossstadt brilliant darstellt. Wenn man den Film kurz und knapp bewerten möchte , kann man sagen: Witzig und spritzig!!! Dieser Film ist in unseren Augen echt einzigartig in seiner Mache und kann nur vollstens empfohlen werden!!
Shruikan schreibt am 09.04.12, 16:07
Genialer Film. Nicht jedermanns Sache, aber dennoch bildgewaltig.
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