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Mrs. Miniver
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Regie
William Wyler
Drehbuch
Arthur Wimperis, George Froeschel, James Hilton, Claudine West
Produzenten
Sidney Franklin, William Wyler
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 130 min Land USA, 1942 DVD-Start 12.03.2004 Verleih MGM |
Story
Mrs. Miniver lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt in Südengland. Der Zweite Weltkrieg ist hier (noch) weit weg und so lässt sich auch das Grauen, das droht, leichter verdrängen. Doch der Krieg wird auch hier eines Tages Einzug halten – auch wenn die Menschen das nicht so sehen wollen. Mrs. Miniver verfolgt noch immer den Plan, ihren Kindern ein sicheres Zuhause bieten zu wollen und ihnen die Illusion zu bieten, dass alles in bester Ordnung sei. Doch wie lange kann das noch gut gehen? Wann wird dieser Krieg ihre Familie erreichen?
Schauspieler
Greer Garson, Walter Pidgeon, Teresa Wright, May Whitty, Henry Travers, Reginald Qwen
Filmkritik von Thomas Ays
Hier gilt es sich gleich von mehreren Punkten beeindruckt zu sein. Greer Garson, die Mrs. Miniver spielt, strahlt eine solche Eleganz, Stärke und Kraft aus, dass es einem wirklich fast die Schuhe auszieht. Sie spielt wahrhaft fantastisch, was ihr vollkommen zu Recht einen OSCAR als beste Schauspielerin einbrachte. Auch ihr Mann, gespielt von Walter Pidgeon, ist eine wahre Pracht. Hinzu kommt eine sensationelle May Whitty und ein überzeugender Henry Travers. Die Darsteller in "Mrs. Miniver" sind allesamt eine Wucht und verstehen es eindrucksvoll in ihre Rollen zu schlüpfen.
Die Geschichte ist berührend, spannend, packend und absolut zeitlos. Diesen Streifen darf man getrost auch noch 50 Jahre später ansehen, ohne dass er angestaubt wirkt. Nicht zu Unrecht soll Winston Churchill die Meinung vertreten haben, dass „Mrs. Miniver“ mehr für den Krieg getan habe, als eine ganze Flotte von Zerstörern.
"Mrs. Miniver" wurde vollkommen zu Recht mit dem OSCAR als bester Film geadelt. Auch nach vielen Jahren auf dem Buckel lohnt sich ein Blick in dieses Kriegsdrama.
Wissenswertes
Ursprünglich hätte Norma Shearer die Hauptrolle spielen sollen, da sie jedoch eine Mutter hätte geben sollen, lehnte sie ab. Auch Greer Garson musste vertraglich dazu gezwungen werden, die Rolle zu übernehmen, was ihr einen OSCAR als beste Schauspielerin einbrachte.
Greer Garson heiratete 1943 Richard Ney, der in diesem Film ihren Sohn spielte.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Schauspieler (Walter Pidgeon), Bester Nebendarsteller (Henry Travers), Beste Nebendarstellerin (May Whitty), Beste visuelle Effekte, Bester Schnitt, Bester Ton
Gewonnene OSCARs
Bester Film, Beste Regie, Beste Schauspielerin (Greer Garson), Beste Nebendarstellerin (Teresa Wright), Beste Kamera (Schwarz/Weiß), Bestes Drehbuch
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