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Idiocracy
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Regie
Mike Judge
Drehbuch
Mike Judge, Etan Cohen
Produzent
Elysa Koplovitz
Genre Science-Fiction-Komödie FSK 12 Filmlänge 84 min Land USA Kinostart 25.01.2007 DVD-Start 13.08.2007 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Joe Bauers ist ein fauler Typ, der bei der Army eins besonders gut kann: Nichts. Das macht ihn zu dem perfekten Kandidaten, um ein neues, sensationelles Experiment zu testen. Ein Jahr soll er in einem Kälteschlaf ausharren. Gesagt, getan. Schließlich gibt’s dafür auch reichlich Kohle. Dumm ist dann nur, dass das Experiment und somit auch Joe vergessen wird und der Kerl erst 500 Jahre später wieder aufgetaut wird. In dieser Zeit ist auf unserem Planeten ziemlich viel geschehen und Joe wird, als einstiger Durchschnittstyp, mal eben zum intelligentesten Menschen unseres Planeten. Wie und ob der Kerl damit umgehen kann, ist schnell geklärt und so erwartet ihn das Abenteuer seines (neuen) Lebens…
Schauspieler
Luke Wilson, Maya Rudolph, Dax Shepard, Terry Crews, Stephen Root, David Herman, Sonny Castillo, Kevin McAfee, Robert Musgrave, Michael McCafferty, Christopher Ryan, Justin Long, Heath Jones
Filmkritik von Thomas Ays
Mike Judge, der für "Idiocracy" gemeinsam mit Etan Cohen das Drehbuch liefert, ist ein sensationell gutes Skript gelungen. Intelligent, erschreckend und urkomisch ist diese Komödie geworden, die mit Luke Wilson als Joe Bauers passend besetzt ist. Zwar dauert es eine Weile, bis mal sich an den Erzählstil dieses Films gewöhnt hat, insgesamt gesehen nimmt Mike Judge, der bereits Beavis and Butt-Head erfand, die (amerikanische) Gesellschaft und deren Zerfall grandios und vor allem gnadenlos auf die Schippe. In den Kinos lief dieser Film nicht wirklich gut, was einen nach dem Abspann nicht wirklich wundert. Warum diesem Film nicht sehr viel zugetraut wurde, ist schnell erklärt: Der Realität (und vor allem der erschütternden Zukunft) sieht man wohl nicht gern ins Gesicht. Mike Judge und Etan Cohen haben mit "Idiocracy" eine Idee verarbeitet, die nämlich so weit hergeholt gar nicht ist. Erschreckend, aufrüttelnd und faszinierend zugleich.
Bei den Teen Choice Awards erhielt Justin Long 2007 eine Nominierung als bester Newcomer für seine Performcenes in "S.H.I.T. - Die Highschool GmbH", "Trennung mit Hindernissen" und "Stirb langsam 4.0".