Hellraiser VIII: Hellworld

Hellraiser 8: Hellworld

Filmplakat Hellraiser VIII: Hellworld
Regie Rick Bota  Drehbuch Joel Soisson  Produzent Ron Schmidt 
Genre Horror  FSK 16  Filmlänge 91 min
Land USA, 2005  DVD-Start 13.03.2006  Verleih Universum Film

Story

Chelsea, Allison, Derrick, Mike und Jake sind glühende Fans des Online-Spiels "Hellworld". Umso größer ist natürlich die Freude, als die fünf Freunde eine Einladung zu einer höchst angesagten Hellworld-Party bekommen. Als sie dort ankommen, wird aus Spaß jedoch ganz schnell bitterer Ernst und die Freunde laufen ganz schnell um ihr junges Leben...

Schauspieler

Hellraiser VIII: Hellworld Katheryn Winnick, Lance Henriksen, Doug Bradley, Khary Payton, Anna Tolputt, Henry Cavill, Christopher Jacot

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Hellraiser VIII: Hellworld Würde hier ein anderer Name auf dem Cover prangen, würde man diesen Streifen vermutlich als gar nicht mal so schlechten Horrorstreifen betiteln, der jedoch auch nicht sonderlich aus der Masse vergleichbarer Filme heraussticht. Es handelt sich hier aber um „Hellraiser“ und zwar um den achten Teil – und der muss es erstmal schaffen, seinen Vorgängern hinterherzukommen.
Lance Henriksen, den kennen wir vor allem durch seine Darstellung des Bishop in „Aliens“ und „Alien 3“, spielt im achten „Hellraiser“ eine tragende Rolle. Hinzu kommt, dass der Gute noch schwerlich wahre Dinge sagen darf, wie „(…) wie in einem schlechten Horrorfilm!“. Die Figur Jake sagt dann noch kurz vor Ende: „Irgendwie passt hier nichts zusammen!“ Und genauso ist es dann auch. „Hellraiser“ verkommt im achten Teil zur Massenware und will so gar nicht zu den vorangegangenen Filmen passen. Alle Aspekte an dieser Reihe scheinen den Machern im (vorerst) letzten Teil völlig egal gewesen zu sein. Der Name macht’s schließlich, auch im Fall von „Hellraiser“. Das Problem: Solche Filme gibt es schon – und zwar wie Sand am Meer. Umso tragischer also, dass sich auch Pinhead seinem Schicksal ergeben muss, schlicht und ergreifend auf den letzten Metern von seinen Machern sinnlos verheizt worden zu sein.
Schade, diese Horrorikone hätte einen würdigeren Abschluss mehr als nur verdient gehabt. „Hellraiser: Hellworld“ hinkt seinen sieben ersten Teilen erfolglos und mit hängender Zunge hinterher.



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