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Dickste Freunde
The Dilemma
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Regie
Ron Howard
Drehbuch
Allan Loeb
Produzenten
Brian Grazer, Vince Vaughn
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 27.01.2011 DVD-Start 26.05.2011 Blu-ray-Start 26.05.2011 Verleih Universal Pictures |
Story
Ronny und Nick sind seit dem College beste Freunde. Grund genug als Erwachsene weiterhin eng befreundet zu sein und gleich noch eine Firma zusammen zu gründen. Dabei ist Ronny der smarte Rhetoriker und Nick das Genie, das die Ideen kreativ und effektiv umzusetzen weiß.
Auch privat ist alles im grünen Bereich. Nick führt mit Geneva eine Bilderbuchehe und Ronny ist mit seiner Beth glücklich – bisher ohne Trauschein. Das Leben von Ronny ändert sich jedoch schlagartig, als der Nicks Frau Geneva mit einem anderen Typen wild knutschend im botanischen Garten sieht. Was nun tun? Nick alles erzählen? Seine Ehe zerstören? In den kommenden Tagen muss sich Ronny entscheiden, was er eigentlich für ein Freund sein will…
Schauspieler
Kevin James, Vince Vaughn, Jennifer Connelly, Winona Ryder, Channing Tatum, Queen Latifah, Chelcie Ross, Amy Morton, Chelcie Ross, Eduardo N. Martinez, Rance Howard, Clint Howard, Guy Van Swearingen, Troy West
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist die erste Komödie von Regisseur und OSCAR-Preisträger Ron Howard nach "Der Grinch". Sonst inszeniert der Filmemacher eher tiefschürfende Kost wie „A beautiful Mind“ oder Romanverfilmungen à la „The Da Vinci Code“ und ist damit auch ziemlich erfolgreich unterwegs – vorsichtig ausgedrückt. Nun darf es also mal wieder eine Komödie sein. Um diese umzusetzen hatte Howard einige schlagkräftige Argumente auf seiner Seite: Ein unterhaltsames Drehbuch, zwei durchweg komische Hauptdarsteller und zwei authentische Schauspielerinnen. Eigentlich ein Spaziergang, wäre Howard auf dem Weg zum Gelingen von „Dickste Freunde“ nicht die Leichtigkeit verloren gegangen. Zwar will diese Komödie auf Teufel komm’ raus lustig und kurzweilig sein, rutscht des Öfteren jedoch ins Alberne ab und hinterlässt lediglich durchschnittlich befriedigte Kinogänger. Dabei ist die zweite Hälfte von „Dickste Freunde“ eindeutig die bessere. Endlich kommt diese Komödie in Schwung und zeigt sichtlich gut gelaunte Schauspieler. Unglaublich komisch ist beispielsweise Channing Tatum in einer durchgeknallten Nebenrolle, die sehr, sehr viel Spaß macht. Kevin James und Vince Vaughn sind zwar ein gelungenes, wenn auch kein durchweg stimmiges Leinwandduo geworden. Die Mischung Kevin James / Adam Sandler passt da besser. Die Frauen, Winona Ryder oder Jennifer Connelly, sind erschreckend dünn, wissen aber in den wichtigen Szenen zu überzeugen. Vor allem Connelly schafft es erstmals weniger kalt und unnahbar zu wirken, als in ihren vorhergehenden Rollen.
„Dickste Freunde“ ist eine solide Komödie geworden. Ron Howard wollte der Freundschaft ein Denkmal setzen. Dabei wirkt der Film oftmals gewollt und nicht witzig. Schade – hier wäre eindeutig mehr herauszuholen gewesen.
Wissenswertes
Winona Ryder setzte sich im Casting gegen Schauspielerinnen wie Kate Beckinsale, Carla Gugino und Uma Thurman durch. Jennifer Connelly ist hingegen nur die Zweitbesetzung, ursprünglich sollte Jennifer Garner die Rolle der Beth spielen.
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Kommentare
Silvio schreibt am 25.03.11, 01:27
Bin ebenfalls der Meinung, dass in dieser eigentlich ganz interessanten Story mehr Potenzial steckt, als es in "dickste Freunde" der Fall ist. Durchschnittlicher Unterhaltungswert.
