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A Good Man in Africa
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Regie
Bruce Beresford
Drehbuch
William Boyd
Produzenten
John Fiedler, John Tarlov
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 14.07.1994 DVD-Start 12.04.2007 Verleih Concorde Film |
Story
Der britische Botschaftsangestellte Morgan Leafy hat arbeitsmäßig nicht gerade das große Los gezogen. An seinem aktuellen Einsatzort Kinjana in Afrika muss er für seinen Boss Arthur Fanshawe, den Botschafter, die Drecksarbeit machen. Seine Freizeit versüßt sich Morgan mit reichlich Alkohol und Frauen. Doch dann geht er mit der Frau des Präsidentschaftskandidat Adekunie ins Bett und damit fangen die großen Probleme an. Nicht nur, dass man von ihm verlangt Adekunie aufgrund der kinjanesischen Ölvorkommen für die britische Regierung gefügig zu machen, mit dem schottischen Arzt Murray hat er auch noch einen ausgemachten Moralapostel am Hals, der sein Tun kritisch hinterfragt.
Schauspieler
Colin Friels, Sean Connery, John Lithgow, Diana Rigg, Louis Gossett Jr., Joanne Whalley-Kilmer, Sarah-Jane Fenton, Jeremy Crutchley, Jackie Mofokeng
Filmkritik von Melanie Frommholz
1992 inszenierte Bruce Beresford die liebeswerte Geschichte „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, der als bester Film mit einem OSCAR ausgezeichnet wurde. Zwei Jahre später verschlug den Filmemacher für sein neues Projekt nach Afrika. „A Good Man in Africa“ ist weniger eine Satire als eine politische Tragikkomödie, die mit den Irrungen und Wirrungen auf dem diplomatischen Parkett ins Gericht geht. Das Drehbuch basiert auf dem Roman des Afrikaners William Boyd, der es auch gleich für den Film selbst adaptierte. Obwohl die Darstellerriege, angeführt von Colin Friels, Sean Connery, John Lithgow und Diana Rigg, auf einen unterhaltsamen und vergnüglichen Film schließen ließ, sind die Gags doch eher platt und wollen oft nicht so recht zünden. Es wurde versucht mit bissigen Dialogen den Verstrickungen von Korruption, Sex und Überheblichkeit zu Leibe zu rücken. Leider ist daraus nicht die unterhaltsame und ansprechende Betrachtung geworden, die sicherlich beabsichtigt war. Insgesamt gesehen ist dieser Streifen nur eine lauwarme Angelegenheit. Mehr als ein paar Schmunzler sind hier nicht drin.
Ursprünglich war Gary Oldman für die Hauptrolle des Morgan Leafy vorgesehen. 
