Glück im Spiel

Lucky You

Filmplakat Glück im Spiel
Regie Curtis Hanson  Drehbuch Eric Roth, Curtis Hanson  Produzenten Denise Di Novi, Curtis Hanson, Carol Fenelon 
Genre Drama  FSK Filmlänge 123 min
Land USA  Kinostart 28.06.2007  DVD-Start 16.11.2007  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

Huck Cheever ist eine Spielernatur durch und durch. Seine Leidenschaft ist Poker. Doch sein unbeherrschtes Spiel hat ihm schon so manche Niederlage eingebrockt. Immer hechelt er den großen Erfolgen seines schier übermächtigen Vaters L.C. hinterher. Haus und Hof hat er fast schon verloren, als mit der netten Nachtclubsängerin Billie die Liebe bei Huck anklopft und ein großes Pokerturnier die finanzielle Sanierung verspricht. Zunächst muss Huck jedoch das Startgeld von 10.000 Dollar auftreiben. Doch die Hatz nach dem Geld lässt ihn beinahe sein Glück mit Billie aufs Spiel setzten.

Schauspieler

Glück im Spiel Eric Bana, Drew Barrymore, Robert Duvall, Debra Messing, Robert Downey Jr., Horatio Sanz, Charles Martin Smith, Saverio Guerra, Danny Hoch, Michael Shannon

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Glück im Spiel „Glück im Spiel“ hatte leider Pech mit seinen beiden Hauptdarstellern. Diese sind zwar in ihren Rollen gewohnt gut, jedoch stimmt die Chemie zwischen Eric Bana und Drew Barrymore überhaupt nicht. Hier flirrt keine Luft, hier sprühen keine Funken. Leider geben die beiden nur ein bedingt stimmiges Pärchen ab. Einzig Altstar Robert Duvall ist als altes Poker-Ass überzeugend, gewitzt und schlitzohrig wie eh und je.

Die Story von „Glück im Spiel“ teilt das Schicksal seiner Hauptdarsteller. Sie ist nett, aber auch leider nicht mehr. Das Pokerspiel ist wirklich keine leichte Übung und mit seinen vielen Fachausdrücken für Nichtkartenspieler ein Buch mit sieben Siegeln. Zwar versucht der Film hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, jedoch geht mit der fehlenden Fachkenntnis auch ein Großteil der Faszination des Spiels für den Zuschauer verloren. Leider. Genau, schon wieder.

„Glück im Spiel“ bleibt hinter den Erwartungen zurück. Trotz der namhaften Darsteller-Zugpferde und einer guten Story-Idee schafft es der Film aufgrund einiger Längen nicht, durchgängig zu fesseln. Mangels passender Chemie zwischen Eric Bana und Drew Barrymore funktioniert auch die emotionale Ebene nur bedingt. Insgesamt ein netter Film, aber leider eben auch nicht mehr.



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