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Flyboys - Helden der Lüfte
Flyboys
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Regie
Tony Bill
Drehbuch
David S. Ward
Produzenten
Dean Devlin, Marc Frydman
Genre Kriegs-Drama FSK 12 Filmlänge 139 min Land USA Kinostart 10.05.2007 DVD-Start 14.01.2008 Blu-ray-Start 10.01.2008 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
1916: Die Vereinigten Staaten stehen kurz davor in den Ersten Weltkrieg einzugreifen. Doch obwohl sich die USA vorerst aus der Angelegenheit heraushalten will, besteht für einige junge amerikanische Soldaten dennoch die Möglichkeit, sich als Militärflieger für die französische „Lafayette Escadrille“ ausbilden zu lassen. Eine Gruppe junger Männer meldet sich tatsächlich freiwillig und zieht in den erbarmungslosen Krieg. Briggs, William, Eugen und Blaine lernen schnell wie sie ein Flugzeug bedienen müssen und sind den Franzosen somit eine große Hilfe im Kampf gegen die Deutschen, die immer weiter in ihr Land eindringen und schon bald ganz Paris in Schutt und Asche legen könnten. Blaine, der beste Flieger unter ihnen, verliebt sich zwischen Bomben und Tod in die schöne Lucienne, doch während des Krieges haben nur wenige Liebesbeziehungen eine Chance…
Schauspieler
James Franco, David Ellison, Jean Reno, Martin Henderson, Jennifer Decker, Abdul Salis, Philip Winchester, Todd Boyce
Filmkritik von Kathrin Lang
Vom Ersten Weltkrieg, seinen Opfern und Schäden die er hinterlassen hat, haben wir in der Vergangenheit schon Vieles gehört und auch gesehen. Die Geschichte, die uns „Flyboys - Helden der Lüfte“ erzählt, wirkt jedoch vollkommen anders als alles bisher von diesem Krieg Gesehene. Hier wird die erste Geige nicht von dem Kriegsgeschehen an sich gespielt, sondern von einer Gruppe junger Menschen, die unglaublich tapfer, willensstark und mutig war. Vier perspektivelose amerikanische Männer treffen sich in Frankreich, um als Flugsoldaten freiwillig in das Gefecht in den Lüften zu ziehen. Fehlende Akzeptanz in der Heimat und eine enorme Einsamkeit waren maßgebliche Faktoren, die zu dieser nicht gerade alltäglichen und mitunter auch sehr verzweifelten Entscheidung geführt haben.
Getragen wird „Flyboys – Helden der Lüfte“ von einer tollen Schauspielerriege, der es gelungen ist, dieser aufwühlenden Geschichte den nötigen Funken Authentizität zu verliehen. In anbetracht der Tatsache, dass hier von einer wahren Begebenheit berichtet wird, ist die gute Besetzung auch ausschlaggebend für das Gelingen des ganzen Kriegsdramas „Flyboys – Helden der Lüfte“ ist nicht nur informativ, unterhaltend und spannend, sondern an seinen Höhepunkten sogar sehr berührend, ohne dabei jedoch dem Kitsch zu verfallen. Außerdem positiv anzumerken ist, dass die obligatorische Liebesromanze auch in diesem Fall nicht fehlen darf, glücklicherweise aber sehr in den Hintergrund gestellt und weitgehend aus dem Geschehen herausgehalten wird.
Bei all den toll inszenierten Flugszenen, die „Flyboys – Helden der Lüfte“ zu bieten hat, werden vor allem die männlichen Herzen etwas höher schlagen; die Kinogängerinnen werden sich während diesen Szenen eher ein müdes Gähnen verkneifen müssen, bekommen dafür jedoch jede Menge Leckerbissen in Uniform für das Auge geboten.
| Besucherbewertung |
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Kommentare
Christian schreibt am 08.12.07, 18:31
Ein absolut unterhaltsamer Film! Wer auf Filme wie "Pearl Harbour" oder "Titanic" steht, ist hier richtig aufgehoben, auch wenn er vom Thema ganz anders ist. Ein toller Hauptdarsteller (James Dean-Verschnitt),der vor allem die jüngeren Frauen ansprechen sollte, gute Actionsequenzen für Männer (die zugegebener Maßen auch meine Freundin machmal etwas langweilte)und eine mitreißende Story machen diesen Film zur perpekten Kinounterhaltung. Der Film besticht durch seine 133 Minuten Länge, in denen er durchaus berührt. Neben der Action gibt es eine tolle Liebesgeschichte. Also die Taschentuchfraktion kommt ebenfalls nicht zu kurz. Genannt sei hier z. B. die Szene, wo er sie zu ihrem ersten Flug einlädt....herrlich schnulzig und romantisch und vergleichbar mit der Szene in "Titanic" wo Leonardo und Kate vorn am Schiffsbug stehen und "fliegen". Unterstrichen wird die Handlung durch eine grandiose wunderschöne Filmmusik.

