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Die Eisprinzen
Blades of Glory
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Regie
Josh Gordon, Will Speck
Drehbuch
John Altschuler
Produzenten
Stuart Cornfeld, John L. Jacobs, Ben Stiller
Genre Sport-Komödie FSK 6 Filmlänge 93 min Land USA Kinostart 10.05.2007 DVD-Start 27.09.2007 Verleih Paramount Pictures |
Story
Als Chazz und Jimmy bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City antreten, sind die beiden die größten Rivalen. Sowohl der aufgedrehte und extrem männliche Chazz, als auch der zärtliche Bubi Jimmy wollen die Goldmedaille gewinnen. Letztendlich landen sie beide auf dem Siegertreppchen ganz oben; was die Freude über den Sieg schon wieder um einiges verringert. Es kommt zu einer Schlägerei, die zur Folge hat, dass die beiden von dem Eiskunstlaufen in ihrer Disziplin ausgeschlossen werden. In den nächsten drei Jahren verdienen sie sich ihre Brötchen als Schlittschuhverkäufer im Fall von Jimmy, und als Zirkuszauberer im Fall von Chazz.
Nur zufällig begebenen sie sich wieder und schaffen es tatsächlich das Kriegsbeil zu begraben. Zusammen finden sie ein Schlupfloch im Regelwerk des Eiskunstlaufverbands: Zwar wurden sie aus ihrer Disziplin, dem Männer-Einzel ausgeschlossen, doch dass sie in der Paar-Disziplin nicht mehr antreten dürfen, wurde nicht festgelegt. Also schließen sich die beiden Erzfeind zusammen und treten als erstes rein männliches Paar auf dem Eis auf.
Schauspieler
Will Ferrell, Jon Heder, Will Arnett, Jenna Fischer, William Fichtner, Craig T. Nelson, Romany Malco
Filmkritik von Kathrin Lang
Zwar kann man „Die Eisprinzen“ durchaus als seichten Unterhaltungsfilm abstempeln, doch sollte man dabei auch ehrlich sein und sagen: Es war eigentlich doch ganz witzig! Sicherlich bietet diese Geschichte keinerlei Tiefgang, doch sind die sehr oberflächlichen Witze und Gags so manches Mal tatsächlich sehr komisch, so dass man sich in seinem Kinosessel zeitweise köstlich amüsieren kann. Das Männerduo aus den Staaten - Will Ferrell und Jon Heder - geht in seiner Rolle vollkommen auf und liefert eine sensationell witzige Show ab, die es durchaus wert ist, gesehen zu werden. Die Gratwanderung zwischen albern und niveaulos wurde dabei sehr gut gemeistert, so dass manche der Szenen zwar an der Grenze schon beinahe zu kippen drohen, es aber letztendlich doch noch schaffen das Gleichgewicht zu halten. Mein Tipp: Nicht zu viel erwarten, sich auf den Film einlassen und einen witzigen Kinoabend zusammen mit den „Eisprinzen“ verbringen.

