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Stellas Versuchung
Asylum
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Regie
David Mackenzie
Drehbuch
Patrick Marber, Chrys Balis
Produzenten
Laurence Borg, David E. Allen, Mace Neufeld
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 100 min Land Großbritannien, Irland Kinostart 29.03.2007 DVD-Start 22.10.2007 Verleih Salzgeber |
Story
England, 50er Jahre: Stella zieht mit ihrem selbstsüchtigen und arroganten Ehemann Max, einem Psychiater, auf das Gelände einer Hochsicherheitsanstalt in den Außenbezirken Londons, wo Max seit kurzem arbeitet. Hier lernt die im goldenen Käfig sitzende Stella den Insassen Edgar kennen, der für die Ermordung seiner Frau einsitzt. Die beiden finden sich nach kurzer Zeit sehr anziehend und beginnen schließlich eine Liebesbeziehung, die in folgenschweren Konsequenzen für alle Beteiligten gipfelt...
Schauspieler
Natasha Richardson, Ian McKellen, Marton Csokas, Hugh Bonneville, Judy Parfitt, Sean Harris, Gus Lewis, Wanda Ventham, Joss Ackland, Anne Keaveney
Filmkritik von Thomas Ays
Oftmals fragt man sich nach einem Film, was einen denn nun daran gestört hat. Im Fall von „Stellas Versuchung“ ist es jedoch offensichtlich, denn es wäre vermutlich ohne Natasha Richardson überzeugender geworden, so steht und, vor allem, fällt alles mit der Hauptdarstellerin. Viel zu leidenschaftslos und unmotiviert schlängelt sie sich durch die Handlung wie ein kalter, toter Fisch, als ob sie nicht weiß, was sie tut. Daneben wirkt ein Ian McKellen tragischerweise umso mehr. Tragisch ist das deshalb, weil es Richardson von vornherein schwer hatte, mit dem Charakterkopf mitzuhalten. Es scheint, als hätte sie irgendwann aufgegeben und sich ihrem Schicksal ergeben, sowieso nicht mit den schauspielerischen Leistungen ihrer Kollegen mithalten zu können.
Es liegt jedoch nicht nur an Natasha Richardson, dass „Stellas Versuchung“ durchrasselt: Die Story ist unlogisch, hanebüchen und überhaupt nicht nachvollziehbar. Gemerkt hat es beim Drehen wohl keiner, so mussten wir, wieder einmal, zwei Stunden unseres Lebens opfern, um nachher sagen zu können: „Stellas Versuchung“ - Einmal und nie mehr wieder!
- Regisseur David Mackenzie wurde auf der Berlinale für den Goldenen Bären nominiert und erhielt den Arthaus-Cinema-Preis. 
