True Women (TV)

Filmplakat True Women (TV)
Regie Karen Arthur  Drehbuch Christopher Lofton  Produzent Lynn Raynor 
Genre Western  FSK 16  Filmlänge 170 min
Land USA, 1997  DVD-Start 15.07.2004  Verleih M.I.B.

Story

Während des Bürgerkrieges in Texas plündern Yankees und Indianer die Farmen derer, die sowieso sehr wenig besitzen. Doch nicht nur das. Auch Vergewaltigungen der Frauen und Töchter derer, die an der Front kämpfen, stehen auf dem Tagesprogramm. Es wird Zeit zurückzuschlagen. Eine Gruppe junger Frauen bereitet sich auf einen starken Widerstand vor und darauf, endlich das lang fällige Wahlrecht für Frauen einzufordern. Doch es wird ein schwieriger Kampf, denn das „schwache Geschlecht“ hat gleich an vielen Fronten zu kämpfen, um das zu bekommen, an das es glaubt...

Schauspieler

True Women (TV) Dana Delany, Annabeth Gish, Angelina Jolie, Tina Majorino, Rachael Leigh Cook, Michael York, Jeffrey Nordling, Salli Richardson-Whitfield, Tony Todd, Julie Carmen, Matthew Glave, John Schneider, Michael Greyeyes, Anne Tremko, Irene Bedard

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms True Women (TV) Auch wer die Besetzung dieses Dramas durchaus als ansprechend empfindet, dem wird vor allem die Laufzeit wie eine Höllenfahrt vorkommen. 170 Minuten lang ist dieser Western, der gleichzeitig ein Ausdruck für starke Frauen und ihre Rechtserkämpfung sein soll, fast nicht zu ertragen.
Angelina Jolie ist als ältere Version der Georgia Virginia Lawshe Woods weit davon entfernt, tatsächlich authentisch zu sein und auch Rachael Leigh Cook vermag in ihren wenigen Szenen nicht, den Zuschauer zu packen. Einzig Anabeth Gish, die später in der TV-Mystery-Serie „Akte X“ als Agent-Mulder-Ersatz einspringen sollte, weiß ihre Figur mit Leben zu erfüllen. Alle anderen Schauspieler bleiben blass oder sind in ihrer Darstellung fast nicht zu ertragen.
Dieser TV-Film, von Karen Arthur inszeniert, erhielt für die Musik-Kompositionen eine Nominierung bei den Emmys und auch bei den ALMA-Awards und den Lone Star Film & Television Award erhielt der Film Nominierungen, beziehungsweise Preise. Doch so richtig überzeugen kann diese langatmig inszenierte Geschichte bei weitem nicht. Die Figuren gehen einem nicht ans Herz, die Synchronisation ist szenenweise wirklich übel und die Dialoge voller Pathos und von zu gewollten Aussagen geprägt. Daher ist „True Women“ selbst für besonders hartnäckige Angelina-Jolie-Fans nur als eine absolute Geduldsprobe zu bezeichnen.



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