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Das Haus der Lady Alquist
Gaslight
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Regie
George Cukor
Drehbuch
John van Druten
Produzent
Arthur Hornblow jr.
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 114 min Land USA, 1944 DVD-Start 12.03.2004 Verleih MGM |
Story
Als im viktorianischen England Paula Alquist den Pianisten Gregroy Anton heiratet, scheint ihr Glück augenscheinlich vollkommen zu sein. Gemeinsam ziehen sie in das Haus von Paulas grausam ermordeter Tante. Zehn Jahre zuvor hatte Paula die Leiche ihrer Tante in genau diesem Haus gefunden. Doch das Glück des frischgebackenen Ehepaares soll nicht lange dauern - Paula glaubt, Schritte auf dem Dachboden zu hören und ständig verschwinden auf mysteriöse Art und Weise irgendwelche Gegenstände. Mehr und mehr zweifelt Paula an ihrem Geisteszustand. Was sie nicht ahnt ist, dass ihr eigener Mann versucht, sie in den Wahnsinn zu treiben, um so an ihr Geld heranzukommen. Paula, deren Mann sie langsam aber sicher von der Außenwelt isoliert, weiß bald nicht mehr aus noch ein. Ihre einzig Hoffnung ist Brian Cameron von Scotland Yard, der ahnt, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Doch noch hat Paula keine Ahnung, als wer ihr Mann sich tatsächlich entpuppen wird.
Schauspieler
Charles Boyer, Ingrid Bergman, Joseph Cotten, May Whitty, Angela Lansbury, Barbara Everest, Emil Rameau, Edmund Bream
Filmkritik von Stefanie Rufle
George Cukor inszenierte sein Remake des Thrillers "Gaslicht" in faszinierenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Atmosphärisch dicht, voller unheimlicher und beklemmender Momente, gleicht dieser Film an manchen Stellen fast schon einem Kammerspiel. Eine großartig spielende Ingrid Bergman, die den Zuschauer mit jeder Faser ihres Körpers die Verzweiflung und das verzweifelte Festklammern an der Vernunft spüren lässt, zeigt einmal mehr ihr großes Können - kein Wunder also, dass sie für ihre Darstellung mit dem OSCAR belohnt wurde. Doch auch Charles Boyer als aalglatter, undurchschaubarer Bösewicht, überzeugt restlos. Dieser Psychothriller wartet mit einer herrlich gruseligen und unheimlichen Kulisse auf, die einem Schauer den Rücken herunterjagt. Eine gelungene Kameraführung erzeugt eine unwirkliche, beängstigende Stimmung, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
Auszeichnungen
Gewonnene Golden Globes
Beste Schauspielerin (Ingrid Bergman)
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Bester Schauspieler (Charles Boyer), Beste Nebendarstellerin (Angela Lansbury), Beste Kamera (Schwarz/Weiß), Bestes Drehbuch
Gewonnene OSCARs
Beste Schauspielerin (Ingrid Bergman), Beste Ausstattung (Schwarz/Weiß)
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