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Moby Dick
Moby Dick
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Regie
John Huston
Drehbuch
Ray Bradbury, John Huston
Produzent
John Huston
Genre Abenteuer FSK 12 Filmlänge 110 min Land Großbritannien Kinostart 17.10.1956 DVD-Start 15.09.1997 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Im Jahre 1840 heuert der junge Matrose Ishmael zusammen mit dem Harpunier Queequeg an Bord des Walfängers "Pequod" an. Er trifft dort auf den verbitterten, einbeinigen und Furcht erregenden Kapitän Ahab, der voller Hass auf einen weißen Wal namens Moby Dick ist, der ihm als jungen Mann sein Bein nahm. Ahab lässt seine Mannschaft unmissverständlich wissen, dass die wahre Mission ihrer Reise der Tod von Moby Dick ist. Ahab ist wie im Wahn, er will Moby Dick um jeden Preis töten und schafft es, seine Crew mit seinen finsteren Rachegelüsten zu infizieren. Doch die Männer ahnen nicht, dass ihr Kapitän bereit ist, sein Leben und das seiner Crew und auch sein Schiff zu opfern, nur um Moby Dick endlich zu besiegen...
Schauspieler
Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn, James Robertson-Justice, Orson Welles, Harry Andrews, Friedrich von Ledebur, Bernard Miles, Noel Purcell, Edric Connor, Mervyn Johns, Joseph Tomelty, Francis de Wolff
Filmkritik von Stefanie Rufle
Eine Verfilmung des Romans von Herman Melville ist eigentlich gar nicht möglich, handelt es sich dabei doch eher um einen Dokumentarroman mit einer Geschichte, die nebenher erzählt wird. John Huston beschränkte sich bei seinem Film glücklicherweise auf die vordergründige Handlung des Romans und so entstand ein packender, spannender und sehr überzeugender Streifen. Für Liebhaber des Buches zwar sicherlich stark vereinfacht, aber dennoch brillant. Eine unglaubliche Leistung legt hier der großartige Gregory Peck an den Tag. Wer hätte diesem smarten Schauspieler eine so finstere, gehetzte und ungemein tragische Rolle zugetraut? Und doch meistert er sie mit Bravour, so dass auch dem hart gesottenen Zuschauer das Blut gefriert - Peck spielt den Kapitän Ahab so, dass es einem angst und bange werden kann. Unvergesslich die Szene, in der er in rasender Wut auf den Rücken des Wals springt. Er ist hier zweifellos der tragende Charakter und ihm ist es zu verdanken, dass "Moby Dick" zu dem wurde, was er ist - eine wirklich gelungene Literaturverfilmung, die nachhaltig beeindruckt.
