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Wyatt Earp
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Regie
Lawrence Kasdan
Drehbuch
Lawrence Kasdan, Dan Gordon
Produzenten
Jim Wilson, Kevin Costner, Lawrence Kasdan
Genre Western FSK 12 Filmlänge 182 min Land USA Kinostart 01.09.1994 DVD-Start 02.07.2004 Blu-ray-Start 24.01.2008 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Wyatt ist ein guter Junge, dem von seinem Vater, dem ruhelosen Nicholas Earp, wertvolle Lebensregeln und wichtige Botschaften mit auf den Weg gegeben wurden. Immer wieder zieht die Familie um, sodass Wyatt als junger Mann schon viel von der Welt gesehen hat.
Irgendwann treibt es ihn jedoch zurück. Zurück in die Arme von Urilla Sutherland, die er bereits zu früheren Zeiten anbetete. Er will sie unbedingt heiraten, mit ihr glücklich werden, Kinder haben... Doch das Schicksal meint es anders. Nach der Hochzeit ziehen sie in ein kleines, schmuckes Haus und nach einer Weile ist Urilla tatsächlich schwanger. Doch Typhus verhindert, dass sie das Kind bekommt. Schlimmer noch, Wyatts Frau stirbt an den Folgen der schlimmen Krankheit. Von diesem Schicksalsschlag tief verletzt, flüchtet sich Wyatt in den Suff und ist im Begriff sein Leben wegzuwerfen...
Schauspieler
Kevin Costner, Dennis Quaid, Gene Hackman, David Andrews, Linden Ashby, Jeff Fahey, Joanna Going, Mark Harmon, Michael Madsen, Catherine O'Hara, Bill Pullman, Isabella Rossellini, Tom Sizemore, JoBeth Williams, Mare Winningham, James Gammon, Rex Linn, Randle Mell, Adam Baldwin, Annabeth Gish, Lewis Smith, Ian Bohen, Betty Buckley, Alison Elliott, Todd Allen, Mackenzie Astin, Jim Caviezel, Karen Grassle, John Dennis Johnston, Téa Leoni, Martin Kove, Jack Kehler, Kirk Fox
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Lawrence Kasdan, der unter anderem Drehbücher für „Star Wars“ und „Bodyguard“ schrieb, inszenierte dieses bildgewaltige Epos um den rechtschaffenen Wyatt Earp mit Ausdruck und Stärke – auch wenn manche Stationen in dessen Leben arg schnell abgearbeitet werden. Andere wiederum wirken eher lang und wenig dynamisch.
Für diesen Dreistunden-Film konnte Kasdan wichtige Schauspieler gewinnen. Kevin Costner erhielt zwar für seine Darstellung mächtig Schelte, überzeugt dennoch in so ziemlich jeder Lebensstation des Wyatt Earp. Ob glücklich, schelmisch-jung, enttäuscht, tief verletzt oder männlichhart – Costner schafft es, verschiedene Emotionen glaubhaft abzurufen und so in seiner Titelrolle zu überzeugen. An seiner Seite sind Schauspielgrößen wie Dennis Quaid, Gene Hackman und Isabella Rossellini zu sehen.
Eigentlich hätte aus dem Kinofilm „Wyatt Earp“ eine sechsstündige TV-Mini-Serie werden sollen, was vielleicht stimmiger und auch packender geworden wäre. Dennoch ist aus diesem Film ein ergreifendes und sehenswertes Biopic geworden.
Wissenswertes
Bei den Razzie Awards erhielt "Wyatt Earp" gleich mehrer Nominierungen und "Auszeichnungen". Nominiert wurde dieser Film für die schlechteste Regie, das schlechteste Screen-Couple (Kevin Costner und alle drei Frauen) und als schlechtester Film. Zwei Trophäen gewann er: Schlechtester Schauspieler (Kevin Costner) und schlechtestes Remake oder Sequel.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Kamera
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