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Oh Happy Day
Oh Happy Day!
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Regie
Hella Joof
Drehbuch
Jannik Johansen, Lotte Andersen, Hella Joof
Produzent
Thomas Gammeltoft
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 98 min Land Dänemark, Großbritannien Kinostart 23.12.2004 DVD-Start 12.05.2005 Verleih MFA |
Story
Hannah lebt ein beschauliches, doch etwas langweiliges Leben in einem dänischen Provinznest. Mit ihrem Ehemann verbindet sie Freundschaft - mehr aber auch nicht. Höhepunkt in diesem Einerlei ist die wöchentliche Probe im Kirchenchor, auch wenn das Repertoire nicht immer so ganz nach Hannahs Geschmack ist. Doch dann kündigt der Leiter des Chores und eine stockkonservative Mitsängerin soll von nun an die Leitung übernehmen. Irgendwie ist Hannah das alles egal, auch dass ihr Mann ihr einen Job verschafft hat, den sie eigentlich nicht will, lässt sie nicht aus ihrer Lethargie aufschrecken. Doch dann ändert sich von einem Tag auf den anderen alles. Hannah gewinnt Tickets für das Konzert eines Ghospelchors aus Harlem und ist fasziniert von der wunderbaren Musik. Der charismatische Moses Jackson, Leiter dieses Profichors, bleibt durch ein Missgeschick in der kleinen Gemeinde hängen und lässt sich überreden, eine Probe des Kirchenchors zu besuchen. Er sieht es als seine Aufgabe an, dem kleinen Chor die Seele des Ghospel einzuhauchen - und bringt Hannahs Leben damit gewaltig aus den Fugen...
Schauspieler
Lotte Andersen, Malik Yoba, Ditte Gråbøl, Kurt Ravn, Søren Fauli, Lars Hjortshøj, Lærke Winther Andersen, Ditte Hansen, Michael Birkkjær
Filmkritik von Stefanie Rufle
Die dänische Regisseurin Hella Joof hat mit ihrem zweiten Film eine Liebeserklärung an die Gospelmusik geschaffen. Dies ist ein Film, der die Herzen höher schlagen lässt, der einem den Glauben daran zurückbringt, dass sich letztendlich doch alles zum Guten wenden wird - wenn auch nicht immer so, wie wir das erhoffen. "Oh Happy Day" ist eine romantische Liebeskomödie, gespickt mit wunderbarer Musik, die teilweise vom 80er Jahre Pop-Star Rick Astley komponiert wurde. Aber auch Klassiker von Mahalia Jackson und Edwin Hawkins sind vertreten. Und doch hat dieser Film so gar nichts gemein mit den typischen Hollywood-Liebeskomödien, dass es direkt herzerfrischend ist. Wirklich gute Darsteller und eine gekonnte Kameraführung vermitteln das Gefühl, mitten im wohlbekannten Alltag gelandet zu sein - so, wie ihn eben jeder kennt. Es gibt hier keine blonde Schönheit, die ständig aussieht, wie aus dem Ei gepellt, keinen Helden, der nur das Gute verkörpert. Hier wird eine wunderschöne Geschichte mit Tiefgang erzählt, die einen mit einem guten und wohligen Gefühl zurücklässt.
