Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens

Invincible

Filmplakat Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens
Regie Ericson Core  Drehbuch Brad Gann  Produzenten Mark Ciardi, Gordon Gray, Ken Mok 
Genre Biopic  FSK Filmlänge 104 min
Land USA  Kinostart 31.05.2007  DVD-Start 25.10.2007  Verleih Buena Vista International

Story

Die Philadelphia Eagles sind am Ende. Seit Jahren haben sie kein Spiel mehr gewonnen, was die Fans sehr missmutig stimmt. Sie haben keine Lust mehr ihr Team ständig verlieren zu sehen und scheinen sich nun nach und nach von ihm abzuwenden. Als die Situation fast zu eskalieren droht, bekommt das Footballteam einen neuen Coach, der für frischen Wind bei den Spielern sorgen soll. Das erste was er unternimmt, um das Team wieder auf Vordermann zu bringen, ist die ganze Stadt zu einem öffentlichen Probevorspiel einzuladen. Davon ist niemand sonderlich begeistert, weil alle der Meinung sind, dass man auf diese Art und Weise keinen Profispieler finden kann. Doch niemand hat mit Vince Papale gerechnet, der mit seinen 30 Jahren zwar eigentlich zu alt für eine professionelle Footballkarriere ist, es aber dennoch ins Team schafft und schon bald die Möglichkeit hat, alle von seinem Talent zu überzeugen.

Schauspieler

Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens Mark Wahlberg, Greg Kinnear, Elizabeth Banks, Kevin Conway, Michael Rispoli, Kirk Acevedo, Dov Davidoff, Michael Kelly, Sal Darigo, Nicoye Banks, Turron Kofi Alleyne, Stink Fisher, Michael Mulheren, Michael Nouri, Jack Kehler

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens „Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens“ erzählt die wahre Geschichte von Vince Papale, einem Mann der mit 30 Jahren noch zum Footballprofi wurde und den Philadelphia Eagles 1976 den Einzug in die Oberliga ermöglichte. Eigentlich eine ergreifende Geschichte, an deren Umsetzung es jedoch stark mangelt, kommt diese Story doch viel zu leidenschaftslos, unmotiviert und melancholisch bei ihrem Publikum an. Sicherlich, Vince Papale hatte nicht gerade das schönste Leben, doch muss deshalb gleich alles so fürchterlich traurig werden? Alle Hauptcharaktere sind schrecklich pessimistisch eingestellt und stecken den Zuschauer mit ihrer Weltuntergangsstimmung in Windeseile an. Diese drückende Stimmung, die nur hin und wieder durch den ein oder anderen sanften Witz unterbrochen wird, führt letztendlich auch dazu, dass man den Kinosessel nicht nur schlecht gestimmt ‚bewohnt‘, sondern ihn auch genau so wieder verlässt - und dass trotz Happy End, was den Machern doch schwer zu denken geben sollte. Wenn es Mark Wahlbergs Aufgabe gewesen sein sollte einen missmutigen Miesepeter zu spielen, dann kann man ihm an dieser Stelle eigentlich auch nur herzlich zu dieser Glanzleistung gratulieren. Sein Schauspiel ist so ausdruckslos und deprimierend wie kein anderes Mal.

„Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens“ – Kino, das trotz berührender Story nicht ans Herz geht. Beim nächsten Mal bitte etwas mehr Enthusiasmus liebe Traumfabrik. Ein solches Trauerspiel will keiner ein zweites Mal miterleben müssen.



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