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Nach fünf im Urwald
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Regie
Hans-Christian Schmid
Drehbuch
Hans-Christian Schmid
Produzenten
Thomas Wöbke, Jakob Claussen
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 99 min Land Deutschland Kinostart 18.04.1996 DVD-Start 28.08.2000 Verleih Senator Film |
Story
Die 17-jährige Anna kann ihre Eltern nicht leiden. Sie sind spießig und streng in der Erziehung, was die Teenagerin mit ihren wilden Fantasien fast in den Wahnsinn treibt. Als ihre Eltern übers Wochenende wegfahren, schmeißt sie eine Party die vollkommen aus dem Ruder läuft und beinahe das ganze Haus auf den Kopf stellt. Als Annas Erzeuger wieder zurückkehren und das Chaos sehen, bekommt sie Hausarrest und von ihrem Vater das Verbot zu dem Casting nach München zu fahren, auf das sie sich nun schon seit Wochen vorbereitet. Kurzerhand haut sie von zu Hause ab und macht sich auf in die bayrische Großstadt, wo sie die Realität des harten und nicht ganz einfachen Lebens zum ersten Mal wirklich zu spüren bekommt. Währendessen unternehmen Annas Eltern einen kleinen „Ausflug“ in ihre eigene Jugend und stellen dabei fest, dass diese gar nicht so anders als die ihrer Tochter war.
Schauspieler
Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel, Farina Brock, Sibylle Canonica, Peter Ender, Thomas Schmauser, Johann von Bülow
Filmkritik von Kathrin Lang
„Nach fünf im Urwald“ war nicht ganz zu unrecht der erste große Erfolg von Franka Potente. Für ihre Darstellung in diesem Drama erhielt sie den bayrischen Filmpreis als beste Nachwuchsschauspielerin und damit quasi die Freikarte zu einer großen Filmkarriere. Doch es ist nicht nur Franka Potente die „Nach fünf im Urlwald“ zu einem tollen Film werden lässt. Es ist auch die Geschichte, die von dem Generationenkonflikt, dem Erwachsenwerden und der ersten großen Liebe erzählt. Filmisch umgesetzt wurde dieses interessante Themengeflecht zudem auf eine spannende und teilweise auch sehr lustige Art und Weise, die Spaß auf den Film macht und nur in den seltensten Fällen für ein müdes Gähnen sorgt. So macht Fernsehschauen Freude!
