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Inland Empire
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Regie
David Lynch
Drehbuch
David Lynch
Produzenten
David Lynch, Mary Sweeney
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 180 min Land USA, Polen, Frankreich Kinostart 26.04.2007 DVD-Start 07.11.2007 Verleih Concorde Film |
Story
Der neue Film von Regisseur Kingsley Stewart könnte das Comeback für die ehemals so erfolgreiche Schauspielerin Nikki Grace werden. Sie ist überglücklich als sie die Zusage für die Hauptrolle bekommt. Doch die Dreharbeiten stehen unter keinem guten Stern. Bereits im Vorfeld taucht eine mysteriöse neue Nachbarin von Nikki auf und verkündet unheilvolle Geschichten. Zudem erfahren Nikki und Co-Star Devon Berk, dass es sich bei dem Streifen um ein Remake handelt. Der Ursprungsfilm konnte nie fertig gestellt werden, weil die Hauptdarsteller getötet wurden. Schon bald beginnen für Nikki die Grenzen zwischen Realität und Wirklichkeit zu verschwimmen und sie befindet sich in einer Welt, in der jede Tür woanders hinführt, nur nicht nach Hause.
Schauspieler
Laura Dern, Jeremy Irons, Harry Dean Stanton, Justin Theroux, Ian Abercrombie, Karolina Gruszka, Peter Lucas, Julia Ormond, Krzysztof Majchrzak
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Inland Empire“ – Das verborgene Reich in uns selbst. Der Titel des neuen Streifens von David Lynch ist Programm, wenn natürlich auch wieder auf die ganz spezielle Art des Filmemachers verpackt und unter Tonnen von Metaphern vergraben. Nicht alle Elemente der Geschichte sind stimmig und auch die Logik, die üblicherweise bei Filmen funktioniert ist hier völlig abgeschaltet. Stilmittel, wie die ewigen Wiederholungen bestimmter Szenen sind auf eine Gesamtfilmlänge von fast drei Stunden zermürbend und bisweilen nur noch anstrengend. Sind wir im Hier oder in der Vergangenheit? Befinden wir uns auf der Filmebene oder in der Vorstellungswelt von Hauptcharakter Nikki? Alles nur Wahn oder doch Wirklichkeit? So sicher kann man sich da nie sein. Hinzukommt eine Kameraführung die mehr als eigenwillig ist. Stichwort: Handkamera. Großer Pluspunkt der Geschichte ist eindeutig Hauptdarstellerin Laura Dern, die immer ausdrucksstark agiert. Wie fast immer in seinen Filmen, bleibt Lynch letztlich die Erklärung für seinen Film am Ende schuldig und entlässt den Zuschauer mit seinen angesammelten Fragezeichen. Allein deshalb hat dieser Streifen Kultpotential. Da keiner zugeben will, dass er „Inland Empire“ nicht kapiert hat, wird er über den grünen Klee gelobt werden.
