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Willenbrock
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Regie
Andreas Dresen
Drehbuch
Laila Stieler
Produzent
Norbert Sauer
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 107 min Land Deutschland Kinostart 17.03.2005 Verleih Delphi |
Story
Bernd Willenbrock ist im Grunde ein fast ganz normaler Durchschnittsbürger. Er ist verheiratet, führt eine kleine Gebrauchtwagenhandlung und hat nebenbei einige Affären, die sein Lebensglück vervollständigen. Als er jedoch eines Tages in seinem schönen Ferienhaus draußen im Grünen von zwei Russen überfallen wird, ändert sich seine Lebenseinstellung ganz plötzlich. Auf einmal scheint er nicht mehr auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen und als Willenbrock dann auch noch eine Waffe geschenkt bekommt, hegt er plötzlich ganz finstere Gedanken…
Schauspieler
Axel Prahl, Inka Friedrich, Anne Ratte-Polle, Dagmar Manzel, Christian Grashof, Andrzej Krzysztof Szopa, Tilo Prückner, Wladimir Tarasjanz
Filmkritik von Kathrin Lang
Wie reagiert ein deutscher Durchschnittsbürger, wenn er sich in seinem trauten Familienheim auf einmal nicht mehr wirklich sicher fühlt? Der Polizei sind die Hände gebunden und sich selbst zu verteidigen, ist leichter gesagt als letztendlich getan. Regisseur Andreas Dresen erzählt uns mit „Willenbrock“ eine solche Geschichte, die von dem fast ganz normalen deutschen Alltag handelt und dann ganz plötzlich einen Umschwung nimmt und die weniger angenehmen Seiten des Lebens beleuchtet. Letztendlich bleibt die Frage, in wie fern diese Geschichte realistisch auf sein Publikum wirkt. Bei der hohen Kriminalitätsrate heutzutage bleibt einem am Schluss des Filmes leider nicht mehr zu sagen, als dass mit diesem Drama ein wohl mehr als nur realistischer Film gedreht wurde, der uns allen eine kleine Warnung im Leben sein sollte. Vorsichtig sein, nicht jedem über den Weg trauen – Allerdings dabei auch nicht den kühlen Kopf verlieren. Das wäre wohl eine Kurzfassung von der Moral dieser Geschichte, die in ihrer Umsetzung zwar stellenweise etwas zu langatmig geraten ist, sonst aber interessant ist und gut unterhält.
