Ken Park

Filmplakat Ken Park
Regie Larry Clark, Edward Lachman  Drehbuch Harmony Korine  Produzenten Kees Kasander, Jean-Louis Piel 
Genre Drama  FSK 18  Filmlänge 96 min
Land Frankreich  Kinostart 22.07.2004  DVD-Start 21.02.2005  Verleih Ind. Partners (Neue Visionen)

Story

In einer kleinen, nach außen hin sehr harmonischen Vorstadt von Los Angeles, brodelt es hinter den Wänden der schönen Einfamilienhäuser ganz gewaltig. Da ist zum Beispiel Claude, der von seinem Vater gedemütigt und sexuell belästigt wird, oder Tate, der die größte Freude daran hat seine Großeltern zu quälen. Außerdem ist da noch Shawn, der der Mutter seiner Freundin jeden Vormittag Besuche abstattet und ihr dabei einige schöne Momente bereitet. Ken Park hat genug von alle dem und beendet sein Leben mit einem Kopfschuss…

Schauspieler

Ken Park James Ransone, Tiffany Limos, Stephen Jasso, James Bullard, Mike Apaletegui, Adam Chubbuck, Amanda Plummer, Wade Andrew Williams, Maeve Quinlan, Julio Mechoso

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Ms Ken Park „Ken Park“, ein Film der keine Tabus kennt und völlig gnadenlos alle moralischen Normen unserer Gesellschaft innerhalb von nur 90 Minuten komplett über den Haufen wirft. In einer Zeit, in der Gewalt und unsittliches Verhalten auf der Tagesordnung stehen, ist es mehr als nur gerechtfertigt und auch durchaus notwendig, dass solche Filme gedreht und der Öffentlichkeit gezeigt werden. „Seht her, das ist die Welt in der wir leben.“ Sicherlich nicht ganz einfach zu verdauen, aber durchaus auch nicht so grauenhaft, dass man einen Bogen darum machen sollte. „Ken Park“ hat einen festen Platz in unserem DVD-Regal verdient, so viel steht fest.

Ganz im Stil von Regisseur Larry Clark, der uns bereits mit „Kids“ einen ähnlichen Film abgeliefert hat, wurden die Hauptrollen auch in diesem Fall wieder nur von Laien besetzt. Clark suchte sich seine Schauspieler auf der Straße und schafft es damit umso mehr eine sehr authentische Atmosphäre innerhalb seines Filmes zu erzeugen. Bestimmt haben diese Jugendliche nicht alle solche krassen Erfahrungen gemacht wie sie in „Ken Park“ beschrieben werden, doch sind sie sicherlich ein Stück näher an eben diesem Leben dran, als so mancher Hollywoodschauspieler. Dass die Laien keine allzu guten Schauspieler sind, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es geht um die Authentizität und darum, dass der Zuschauer glaubt, was er hier sieht – und daran besteht keinerlei Zweifel.



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Kommentare

User schreibt am 05.10.07, 21:50
der film is scheiße!!! man versteht ihn nich, er hat keine story unhd die beschreibung ist vollkommen unpassend!!!
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