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Die Stille nach dem Schuss
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Regie
Volker Schlöndorff
Drehbuch
Wolfgang Kohlhaase, Volker Schlöndorff
Produzenten
Friedrich Carl Wachs, Arthur Hofer, Emmo Lempert
Genre Historien-Drama FSK 12 Filmlänge 102 min Land Deutschland Kinostart 14.09.2000 DVD-Start 05.06.2001 Verleih Arthaus |
Story
Das geteilte Deutschland in den 70er Jahren: Eine Gruppe junger Leute schließt sich zusammen, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Doch ihre terroristische Bewegung scheitert kläglich und sie müssen alle fliehen oder unter einer neuen Identität im Osten untertauchen. Rita entscheidet sich für ein neues, sorgenloses Leben in der DDR, doch was anfangs leicht und unglaublich schön aussah, entpuppt sich mit der Zeit immer mehr zu einer Qual. Immer wieder wird Rita von ihrer Vergangenheit eingeholt und kann nie lange an einem Ort bleiben; keine Freundschaften schließen. Das schlimmste Ereignis steht ihr jedoch noch bevor – der Mauerfall…
Schauspieler
Bibiana Beglau, Martin Wuttke, Nadja Uhl, Harald Schrott, Alexander Beyer, Jenny Schily, Mario Irrek, Franca Kastein
Filmkritik von Kathrin Lang
„Die Stille nach dem Schuss“ – ein Film, der das Thema Terrorismus zu Zeiten des geteilten Deutschlands sehr behutsam behandelt. Es scheint doch sehr fraglich, wie Regisseur Volker Schlöndorff dieses eigentlich sehr heikle Thema in seinem Film umsetzt: Eine Terroristin für die man Mitleid empfindet, ein überaus freundlicher und hilfsbereiter Stasibeamter und eine DDR, in der das Leben beinahe dem Paradies auf Erden gleicht. Dieses Bild, das Schlöndorff dadurch aufkommen lässt, wirkt viel zu beschönigt und somit auch nur wenig realistisch. Allerdings muss man diesem Film lassen, dass zumindest die Kulissen mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden und man sich somit tatsächlich - zumindest was diesen Punkt angeht - für gute 90 Minuten in den Osten zurückversetzt fühlt. Außerdem wartet „Die Stille nach dem Schuss“ mit tollen Dialogen und grandiosen Schauspielern auf, die diesen doch etwas mutlosen Film in seinem Wert deutlich heben.
