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Man of the Year
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Regie
Barry Levinson
Drehbuch
Barry Levinson
Produzenten
James G. Robinson, Barry Levinson
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 110 min Land USA, 2006 DVD-Start 27.03.2008 Verleih Universal Pictures |
Story
In Amerika wird wieder einmal ein neuer Präsident gewählt. Einer der Kandidaten ist der TV-Komiker Tom Dobbs, der vor seiner Kandidatur Moderator einer beliebten Politcomedy-Show gewesen ist. Dort fragte eine Zuschauerin, warum denn er nicht für dieses Amt kandidiere. Gesagt, getan. Nach der Auszählung lässt Dobbs seine Gegner weit hinter sich und gewinnt die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Doch die Freude währt nur kurz...
Schauspieler
Robin Williams, Christopher Walken, Laura Linney, Lewis Black, Jeff Goldblum, David Alpay, Faith Daniels
Filmkritik von Thomas Ays
WOW! Diese Satire ist mehr als einen Blick wert. Genial und schlicht großartig wird dem Zuschauer hier eine Geschichte erzählt, die tiefgründig, intelligent und spannend geraten ist. Dazu ist dieser Streifen großartig besetzt. Robin Williams („Good Will Hunting“), Laura Linney („Tatsächlich…Liebe“), Christopher Walken („God’s Army“), Jeff Goldblum („Die Fliege“) passen alle mehr als perfekt in ihre Rollen.
Doch leider hat „Man of the Year“ seine Schattenseiten. Die Synchronisation ist zum Davonlaufen schlecht. Keiner der Stars hat „seine“ deutsche Stimme und alle, aber wirklich alle Nebendarsteller, inklusive Jeff Goldblum, hören sich an, als seien sie einem Teleshop entsprungen und nicht in einem Film zu hören. So etwas Grottenschlechtes hat man in der jahrelangen Geschichte guter Filme sicherlich so noch nie erlebt. Es ist eine wahre Schande und wird diesem wahrhaft tollen Film nicht einmal ansatzweise gerecht.
„Man of the Year“: Das ist ein Film, den man nur auf Englisch genießen kann. Die Geschichte ist es absolut wert, gesehen und verstanden zu werden. Mit geübter Hand wirft Regisseur Barry Levinson („Sleepers“, „Enthüllung“), der hier auch das Drehbuch schrieb und als Produzent tätig war, einen Blick auf die politische Landschaft Amerikas. Für die hundsmiserable Synchronisation gibt’s von uns jedoch Abzug – und zwar gehörig.
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Kommentare
Michael Havel schreibt am 05.06.07, 17:46
@ Auch Tom
Ja, so kam es mir auch vor! Es wird vermutet, dass der Film in den USA und nicht in Deutschland synchronisiert worden ist! Damit ließen sich auch diese fürchterlich übersetzten Dialoge und die Phonetik der Sprecher erklären. Keine deutsche Synchronfirma hätte mit ausgebildeten Synchronschauspielern ein solches Ergebnis abgeliefert !
Michael Havel schreibt am 04.06.07, 16:06
In der Tat ist die Synchronisation dieses Films eine Frechheit ! Wie ich soeben im Synchronforum gelesen habe, reagierte man auf Nachfrage bei Universal Pictures "kühl" und "knapp". Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass "der Film vom Kaufmarkt genommen werde". Wie eine solche Synchro veranlasst und abgesegnet werden konnte, wurde nicht beantwortet. An Beispielen wie "Man of the year" zeigt sich, wie wichtig eine professionelle Synchronisation ist. Wenn sich sowas wiederholen sollte, muss man als Zuschauer wirklich konsequent darauf reagieren !
AuchTom schreibt am 03.06.07, 22:18
Kam es Dir auch so vor, als ob ein guter Teil der Synchronstimmen Deutsch sprechende Amerikaner waren? Und die Übersetzung ... grausam. Constitution = Konstitution statt Verfassung und ähnlich Klopper.
Andreas schreibt am 03.02.08, 13:27
Hallo,
ich habe das Gefühl, dass auch manche Synchronsprecher doppelt oder dreifach "ranmussten", man kann die Personen akustisch oft kaum unterscheiden. Ein Beispiel: Ein Nachrichtensprecher, der die Wahlergebnisse kommentierte, scheint die Stimme zu haben, die Robin Williams alias Tom Dobbs auch hat.
