Hairspray

Filmplakat Hairspray
Regie Adam Shankman  Drehbuch Leslie Dixon  Produzenten Craig Zadan, Neil Meron 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 116 min
Land USA  Kinostart 06.09.2007  DVD-Start 11.01.2008  Blu-ray-Start 01.10.2010  Verleih Warner Bros Pictures Germany

Story

Tracy Turnblad ist ein Sechzigerjahre-Teenager, wie er im Buche steht. Mit hoch aufgetürmter, mit Unmengen von Haarspray verstärkter Frisur sieht sie die Schule nur als lästige Zwischenstation vor ihrer heiß geliebten "Corny Collins Show", die sie voller Leidenschaft im Fernsehen mitverfolgt. Ihr größter Traum ist es, einmal einen Auftritt in dieser Show zu haben und womöglich sogar zur "Miss Teenage Hairspray" gekürt zu werden. Eigentlich erfüllt Tracy alle Attribute für einen Auftritt in der "Corny Collins Show", sie kann traumhaft gut tanzen, singen und liebt gute Musik über alles. Doch ein Problem gibt es da - Tracy passt mit ihrer vollschlanken Figur leider so gar nicht in das coole Konzept der Show und der intriganten Chefin des Fernsehsenders WYZT, Velma Von Tussle. Diese würde sowieso lieber ihre verwöhnte Tochter Amber, die die derzeitige Favoritin der Show ist, als "Miss Teenage Hairspray" sehen.

Doch so schnell gibt Tracy nicht auf, sie ist die geborene Kämpfernatur und auch Daddy Wilbur kann die besorgte Mutter Edna davon überzeugen, dass man seine Träume eben leben muss. Tatsächlich schafft Tracy es, Corny Collins mit ihrem ungewöhnlichen Tanzstil zu überzeugen und prompt sorgt dieser dafür, dass sie einen Auftritt in seiner Show bekommt. Das Publikum ist begeistert - alle wollen nur noch Tracy! Doch das lassen Velma und Amber Von Tussle nicht so einfach auf sich sitzen - das Duo schlägt zurück. Als die boshafte Velma dann auch noch den wöchentlichen "Negro-Day" in der "Corny Collins Show" abschaffen will, verhärten sich die Fronten...

Schauspieler

Hairspray John Travolta, Nikki Blonsky, Amanda Bynes, Christopher Walken, Zac Efron, Elijah Kelley, Queen Latifah, Michelle Pfeiffer, Brittany Snow, James Marsden, Allison Janney, Taylor Parks, Jesse Weafer

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Hairspray Regisseur Adam Shankman wollte mit "Hairspray" nicht einfach ein Remake der Achzigerjahre-Komödie schaffen - das ist ihm gelungen! Obwohl dieser Film das Original nicht verleugnen kann, sind doch neue Elemente und vor allem neue Songs hinzugekommen. Hier vereint sich eine Komödie mit einem Musical ("Hairspray: The Musical" wird seit 2002 am Broadway aufgeführt) und nimmt sozialkritische Aspekte mit auf. Das Außenseiterthema spielt hier eine bedeutende Rolle, die Rassentrennung im Fernsehen in den frühen Sechzigerjahren wird in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt. Man könnte sagen, dass "Hairspray" auf witzige und lockere Art an Toleranz, Akzeptanz und die Integration von Außenseitern appelliert. Nicht nur um die Akzeptanz von Farbigen geht es hier, sondern im Allgemeinen von allen, die anders sind - wie etwa Tracy Turnblad. Shankman gibt mit "Hairspray" eine moderne Aschenputtel-Geschichte zum Besten: Wenn man sich selber treu bleibt, können Träume wahr werden - und zum Schluss triumphieren die Außenseiter. Das alles geht aber ohne erhobenen Zeigefinger von statten.

Nun zu der durchaus beachtlichen Darstellerriege. Als allererstes muss einfach die achtzehnjährige Nikki Blonsky, in der Rolle der Tracy, erwähnt werden. Diese charismatische Jungschauspielerin sollte man sich unbedingt merken, hat sie doch eine unglaubliche Leinwandpräsenz. Sie erscheint mit ihrem ersten Song "Good Morning Baltimore" - und sofort hat man sie in sein Herz geschlossen. Doch auch andere verdienen hier Beachtung, wie etwa Elijah Kelley, der sich als echter Hingucker entpuppt, James Marsden - aus "X-Men" und "Superman Returns" ein Begriff - der als herrlich schmalziger Corny Collins überzeugt oder auch Christopher Walken einmal in einer komischen Rolle. Queen Latifah und Michelle Pfeiffer als Rivalinnen sind einfach nur grandios, endlich kann die Pfeiffer wieder einmal zeigen, was in ihr steckt und ihre Interpretation von "Miss Baltimore Crabs" ist absolut köstlich. Eine wirkliche Überraschung waren die Gastauftritte von John Waters, Ricki Lake und Jerry Stiller - er als Mr. Pinky, Besitzer eines Textilgeschäfts für Übergrößen. Eine Darstellerriege also, die es in sich hat. Und jetzt zu John Travolta: Wer um Himmels Willen hatte die Idee, ihn in Frauenkleider zu stecken? Von Anfang bis Ende sieht man in ihm einfach immer nur den verkleideten John Travolta! Schade, denn das gibt dem Film eine leichten Blödeltouch, den er eigentlich nicht verdient hat. Aber davon abgesehen ist "Hairspray" eine witzige Komödie mit guter Musik, toller Choreographie und einer eindringlichen Botschaft, die den damaligen Zeitgeist spürbar macht.

Wissenswertes

Hairspray "Hairspray" ist das Remake des gleichnamigen Originals aus dem Jahre 1988. Gleichzeitig ist "Hairspray" auch auf vielen großen Bühnen zu finden.

Auszeichnungen

Hairspray
Golden Globe-Nominierungen

Bester Film - Musical / Comedy, Beste Schauspielerin (Nikki Blonsky), Bester Nebendarsteller (John Travolta)



Besucherbewertung
4.6 / 5  (10 votes)

Kommentare

Tanja schreibt am 31.08.07, 01:10
Dieser Film ist überpeinlich. Christopher Walken sollte besser in Film wie ´´Sleepy Hollow´´ mitspielen.
Er wirkt lächerlich!!!
Lena schreibt am 30.08.07, 17:48
na hör mal, es sind super schauspieler, die da mitspielen! Amanda Bynes z.b. und es ist sicher neuer pep drin. Dieser Film wird super sein mit tollen schuspielern und einem super thema!!!!
Nicole schreibt am 22.12.07, 15:42
Ich finde den Film Hammer. Zac Efron ist natürlich wie immer der süßeste und beste, aber die andern Schauspieler sind auch super. John Travolta als Frau. Ich freue mich schon auf die DVD..
mara schreibt am 12.08.07, 23:00
ich verstehe nicht,wieso ein toller urechter john waters film wie Hairspray neu gemacht werden muss.Wäre er 50 jahre alt und man findet neue mittel -okay,aber er nicht alt und fantastisch grandios und why on earth? nachdem ich den trailer gesehen hab spielen die das im grunde nur nach.james marsden ist viel zu hübsch und kommt an die tolle charakterdarstellerin aus dem original überhaupt nicht ran.
ein john water ist und bleibt das original und diese kopie,naja-mit excellenter volage kann dann ein fantastischer schaupieler wie christopher walken oder michelle Pfeiffer auch niuchts anderes als es auch sehr gut zu machen.
aber was das ganze? bereichern die sich an dem tollen stoff und ernten den ruhm,immer noch gebührt, den andere sich erarbeitet habe,waws ne leichte sache,alles nur geklaut,ich schreibe einen hit ,die ganze nation kennt ihn schon..?
Ic hempfinde es echt eine missachtung dem origial gegenüber so schnell ein remake rauszubringen vor allesm weil en null nötig ist.die songs sind jedenfalls viel lanweiliger,das übliche musicalgesinge.
jule schreibt am 08.09.07, 16:50
i kenne den film zwar noch nicht aber i werde ihn gucken gehn weil Zac efron da mitspielt
Phoebe schreibt am 08.09.07, 11:58
Ich fand sowohl das original als auch Remake cool....die Musik haut einen echt um und die schauspieler sind ein echt guter cast zu so manch anderem film...
ich finde es gut dass er noch einmal verfilmt wurde..denn wer zum teufel sieht sich den in unserer zeit einen 80'er movie an???
er hat auf jeden fall die interesse vieler junger menschen geweckt( wahrscheinlich wegen amanda und zac) aber i-wie muss man ich ja aufmerksamkeit schaffen...
mein fazit: ein echtes muss..
+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.