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Disturbia
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Regie
D.J. Caruso
Drehbuch
Carl Ellsworth, Christopher Landon
Produzenten
Jackie Marcus, Joe Medjuck, Tom Pollock, Ivan Reitman
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 104 min Land USA Kinostart 20.09.2007 DVD-Start 07.02.2008 Verleih Paramount Pictures |
Story
Als Kales Vater bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, zieht sich der Teenager vollkommen in sich zurück. Ein Stück weit gibt er sich selbst die Schuld an dem frühen Tod seines Vaters und scheint daran zu zerbrechen. Seine schulischen Leistungen lassen stark nach und seine kriminelle Ader breitet sich immer weiter aus. Als Kale eines Tages in der Schule seinem Spanischlehrer ein blaues Auge verpasst, kennt der Richter kein Pardon mehr und stellt ihn unter Hausarrest. Von nun an muss er seine Tage innerhalb des Hauses seiner Mutter verbringen. Da seine Mutter schnell sowohl seinen Fernseh- als auch seinen Internetanschluss kappt, beginnt er aus Langeweile damit, seine Nachbarn zu beobachten. Schnell macht er dabei eine scheinbar grausame Entdeckung: Er glaubt, dass einer seiner Nachbarn ein landesweit gesuchter Serienmörder ist. Bisher passen alle Anzeichen zusammen. Oder bildet sich Kale das nur ein?
Schauspieler
Shia LaBeouf, David Morse, Carrie-Anne Moss, Sara Roemer, Aaron Yoo, Jose Pablo Cantillo, Matt Craven, Viola Davis
Filmkritik von Kathrin Lang
Kein geringerer als Alfred Hitchcock diente dem Regisseur D. J. Caruso als Vorbild für seinen neuen Streifen „Disturbia“. Eine mutige Angelegenheit, in die sich der noch mehr oder weniger unerfahrene Caruso da gestürzt hat. Letztendlich merkt man seinem Horror-Thriller seine Anlehnung an einige Filme des Großmeisters zwar an, doch nimmt sich Caruso dabei selbst so wenig ernst, dass man „Disturbia“ diese ‚Schwachstelle‘ schnell wieder verzeiht. Im Endeffekt hat D. J. Caruso nämlich seinen eigenen Stil gefunden, der überaus charmant ist und wunderbar zu dieser leicht romantischen, hin und wieder tragischen und gegen Ende hin immer mehr gruseligen Geschichte passt. Ist man anfangs noch etwas verwirrt von diesem kuriosen Genre-Mix, so findet man mit der Zeit immer mehr Gefallen daran. Caruso versteht es ganz wunderbar, durch filmische Tricks seinen Zuschauer in die Irre zu führen und leitet ihn vollkommen erbarmungslos von einer romantischen Teenagerszene direkt in das Gänsehaut erzeugende Grauen, das sich in den Nachbarhäusern der idyllischen Kleinstadt abzuspielen scheint. Mit seinem männlichen Hauptdarsteller Shia LaBeouf hat der Filmemacher zudem eine äußerst gute Wahl getroffen, agiert der noch junge Schauspieler doch dermaßen gut, dass man ihm tatsächlich alles abkauft: Sowohl seine romantische, als auch seine depressive, ja sogar seine leicht paranoide Ader. Die Tage, in denen LaBeouf immer nur in Nebenrollen zu sehen war, scheinen von nun an gezählt zu sein. Spätestens mit „Disturbia“ wurde ein neuer Star geboren, den wir von nun an sicherlich häufiger in unseren Kinos sehen werden. Ebenfalls ein sehr gutes Bild hinterlässt David Morse, der hier als mordender und total kranker Nachbar dargestellt wird und durch seine grandiosen schauspielerischen Fähigkeiten für Schaudern vor der Leinwand sorgt. Jungschauspielerin Sara Roemer hat die Rolle der hübschen und netten Nachbarin inne. Leider braucht sie dafür nicht sonderlich viel mehr zu können, als gut auszusehen und dabei charmant zu lächeln – das jedoch kann sie überaus gut. Schade nur, dass Carrie-Anne Moss lediglich in ein paar Szenen als leidende Mutter zu sehen ist, hätte diese Rolle doch beinahe jede x-beliebige Schauspielerin übernehmen können. Warum gerade der „Matrix“-Star dafür herhalten musste, bleibt ein Rätsel.
Alles in allem werden eingefleischte Fans dieses Genres ein wenig die Höhepunkte in Sachen Schock- und Gruseleffekte vermissen. Alle, die es ohnehin lieber etwas sanfter haben, werden bei „Disturbia“ jedoch voll und ganz auf ihre Kosten kommen und den Kinosaal begeistert wieder verlassen.
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Kommentare
lol schreibt am 30.07.08, 23:51
der film iss hamma und diese ashley sieht ya mal obahamma aus!!!!
Moniii schreibt am 29.06.08, 13:52
also ich fand den film hervorragend..
1. finde ich den schauspieler einfach grandios
2. die Handlung und alles drum herrum einfach klasse ;)
Nico schreibt am 28.09.09, 08:48
Hab den Film gestern im Fernsehen gesehen, super,Darsteller spitze,
alles flott, kein bischen langweilig
muß man gesehen haben
Wilf schreibt am 17.10.07, 19:23
Fand das der Fime ein wenig lang gebraucht hat bis er in Fahrt kam.....aber dennoch durchaus überzeugend und unterhaltsam!
7/10
Florian Rahner schreibt am 13.01.10, 08:23
Der Film gefällt mir wirklich sehr gut! Die Mischung aus einer Teenie-Komödie und einem gut gemachten Thriller ist einmalig. Die Handlung könnte etwas umfassender sein, gerade am Anfang des Films will keine Spannung aufkommen. Entlohnt wird der Zuschauer allerdings von einem extrem spannenden und nervenaufreibenden Finale! Shia LaBoeuf und David Morse spielen ihre Rollen gewohnt souverän!
Meister D schreibt am 12.08.07, 07:46
Also ich hab den Film im Flugzeug gesehen und:
Er ist cool, aber weder gruselig, noch erschreckend
Axel F schreibt am 09.04.08, 18:29
Spitzenfilm! Unbedingt anschauen!!!
Karsten schreibt am 04.04.08, 20:53
Der Film ist richtig gut. Die Geschichte überzeugt inhaltlich und glänzt in einigen Szenen mit starken Bildern aus der Handkameraperspektive, was eine ungeheure Spannung erzeugt.
Vor allem der Hauptdarsteller Shia LaBoeuf spielt überragend und wird sicher bald zu den ganz großen Hollywood-Darstellern gehören. Ein echter Geheimtipp, der Junge, und das mit gerade mal 19 Jahren!
