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Trade - Willkommen in Amerika
Trade
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Regie
Marco Kreuzpaintner
Drehbuch
José Rivera
Produzenten
Roland Emmerich, Rosilyn Heller
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 120 min Land USA, Deutschland Kinostart 18.10.2007 DVD-Start 13.06.2008 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Mexiko City: Um seiner kleinen Schwester Adriana eine Freude zu bereiten, stiehlt Jorge von amerikanischen Touristen ein Fahrrad. Als Adriana eine kleine Rundtour durch die Straßen Mexikos wagt, wird sie von einer Schlepperbande gekidnappt und an den nächsten Händler verkauft. Jorge fühlt sich schuldig und versucht seine Schwester aufzuspüren. Hilflos muss er schließlich dabei zusehen, wie sie von Mexiko in die USA geschleust wird. Seine einzige Hoffnung ist Polizist Ray, der selbst auf der Suche nach seiner verschleppten Tochter ist.
In etwa zur gleichen Zeit wird Veronika, eine junge Polin, am Flughafen von der gleichen Schlepperbande wie Adriana gekidnappt. Als gereifte Frau muss sie noch schlimmere Misshandlungen als die kleine Adriana über sich ergehen lassen…
Schauspieler
Kevin Kline, Cesar Ramos, Alicja Bachleda-Curus, Paulina Gaitan, Marco Pérez, Linda Emond, Zack Ward, Kate Del Castillo, Tim Reid, Pasha D. Lychnikoff, Natalia Traven, Guillermo Iván, Luz Itzel, Kathleen Gati, Anna Maria Horsford
Filmkritik von Kathrin Lang
Mit „Trade – Willkommen in Amerika“ bringt uns der deutsche Erfolgsregisseur Marco Kreuzpaintner einen intensiven und wichtigen Film auf die Leinwände. Zu seinem Thema macht er den Menschenhandel zu Zeiten der Globalisierung. Mittels einer emotionalen Inszenierung erzählt uns Kreuzpaintner zusammen mit Produzent Roland Emmerich damit eine fiktionale Geschichte, die ihre Inspiration jedoch in der Realität fand: Tagtäglich werden Menschen über Landesgrenzen hinweg verschleppt und fallen dadurch Perversen sowie grausamen Verbrechern zum Opfer. Von den Medien und der Gesellschaft wird diese Straftat jedoch kaum beachtet. Umso wichtiger, dass sich „Trade – Willkommen in Amerika“ diesem Thema nun annimmt und unsere Augen für Verbrechen öffnet, die grausam und zutiefst berührend sind. Dabei versteht es Kreuzpainter hervorragend seinen Zuschauer für die Problematik zu sensibilisieren. Er konstruiert eine erschreckende und nahegehende Geschichte, die von tollen Schauspielern eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Schnell fühlt und leidet man mit den verschiedenen Protagonisten des Ensemblefilms mit. Vor allem durch die Extremen fördert „Trade – Willkommen in Amerika“ große Emotionen zutage. Das Drama schockiert und zielt genau auf die Stellen, an denen es wirklich schmerzt.
„Trade – Willkommen in Amerika“ setzt auf das Empathievermögen seines Zuschauers und avanciert damit zu einem nachhaltigen und eindrucksvollen Mahnmal, das ebenso schockiert wie berührt.
