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Ein fliehendes Pferd
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Regie
Rainer Kaufmann
Drehbuch
Ralf Hertwig, Kathrin Richter
Produzent
Rikolt von Gagern
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 96 min Land Deutschland Kinostart 20.09.2007 DVD-Start 23.04.2008 Verleih Concorde Film |
Story
Seit zwölf Jahren schon verbringen der Lehrer Helmut und seine Frau Sabine ihre Sommerferien am Bodensee. So eintönig wie ihre Urlaubsplanung ist auch ihre Ehe. Nichts mehr los, Routine, Alltag,… Doch dieses Jahr ist alles anders. Nach 25 Jahren treffen sich Helmut und Klaus wieder. Die beiden sind alte Schulfreunde und kamen früher weniger gut miteinander aus. Das ist auch heute noch so. Helmut kann Klaus nicht leiden und will ihn am liebsten schnell wieder loswerden. Sabine findet ihn jedoch sympathisch und so beginnt ein Sommer, der alles verändert und nach dem nichts mehr so ist, wie es vorher einmal war…
Schauspieler
Ulrich Noethen, Katja Riemann, Ulrich Tukur, Petra Schmidt-Schaller, Therese Hämer, Günter Brombacher, Vilmar Bieri
Filmkritik von Thomas Ays
Macht man sich die Mühe und blickt hinter die Fassade von „Ein fliehendes Pferd“ kann man interessante Wahrheiten und wirklich aufschlussreiche Botschaften erkennen. Das Problem ist die Herangehensweise. „Ein fliehendes Pferd“ ist, wie der Name schon sagt, furchtbar und damit unerträglich tiefsinnig und insgesamt gesehen nur als schwer, lang und unnötig melancholisch zu umschreiben. Man hat das Gefühl, man müsse während des Films aufstehen und selbigen anschieben. Dieser deutsche Streifen ist furchtbar anstrengend und ganz, ganz gewiss kein Film für ein breites und junges Publikum. Hier gehören „Mitt-Ende-Fünfziger“ rein, die Lust haben, nach dem Sinn des Films (und des Lebens) zu forschen, schlaue Floskeln zu schwingen und die gesehene Geschichte (tot-) zu diskutieren.
“Ein fliehendes Pferd“ hat aber wirklich auch etwas Gutes: Engagierte und natürlich wirkende Schauspieler nämlich. Ulrich Noethen, Katja Riemann, Ulrich Tukur und Petra Schmidt-Schaller spielen ihre Rollen toll und versuchen alles, damit die Story nicht in den Tiefen des Bodensees versinkt – doch leider nichts zu machen. Dieser Film erleidet Schiffbruch und geht mit Pauken und Trompeten unter weil: Nicht massenkompatibel. Schade.
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Kommentare
Markus schreibt am 10.09.07, 17:08
Mir hat EIN FLIEHENDES PFERD sehr gut gefallen und ich war froh, einmal nicht einen Film über tanzende Jugendliche oder sich verwandelnde Roboter sehen zu müssen. Gute Schauspieler, eine Geschichte mit Tiefgang und das alles auch noch flott inszeniert. Sicherlich kein Film für 13jährige, aber mit 30 sollte man sich sowas schon anschauen können.

