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Nachtblende (1975)
L' important, c'est d'aimer
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Regie
Andrzej Zulawski
Drehbuch
Christopher Frank, Andrzej Zulawski
Produzent
Albina du Boisrouvray
Genre Melo-Drama FSK 16 Filmlänge 113 min Land BRD, Frankreich, Italien Kinostart 21.02.1975 Verleih E.A.T. Medien GmbH |
Story
Nadine ist eigentlich eine professionelle Schauspielerin, doch als die Aufträge ausbleiben, nimmt sie Rollen für Pornofilme an. Einige Zeit hält sie sich damit über Wasser, doch langsam aber sicher geht sie an dieser Arbeit auch zu Grunde. Eines Tages taucht ein Fotograf am Set auf, der sich auf Anhieb in die hübsche Nadine verliebt und sich einige Tage später dazu entschließt, ihr aus dieser auswegslosen Situation heraus zu helfen. Er besorgt ihr eine anständige Rolle am Theater, doch auch dort fühlt sich Nadine nicht richtig wohl. Immer mehr scheint sie an sich zu zweifeln und kann sich auch nicht wirklich zwischen ihrem Ehemann und dem neuen Verehrer entscheiden.
Schauspieler
Romy Schneider, Fabio Testi, Klaus Kinski, Jacques Dutronc, Claude Dauphin, Roger Blin
Filmkritik von Kathrin Lang
Dass das Melodrama „Nachtblende“ ein solcher Erfolg wurde, hat es wohl hauptsächlich seiner weiblichen Hauptdarstellerin Romy Schneider zu verdanken. Sie spielt ihre Rolle der verzweifelten Schauspielerin Nadine mit einer derartigen Überzeugungskraft, dass es einem während so mancher Szenen tatsächlich fast die Sprache verschlägt. Wenn sie mit ihren großen, traurigen Augen in die Kamera schaut und den Zuschauer mit ihrem intensiven Blick fixiert, ist es kaum mehr verwunderlich, dass sie damals mit einem CESAR als beste Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet wurde. In „Nachtblende“ ist sie einfach grandios und spielt somit sogar ihren ebenfalls sehr erfolgreichen Kollegen Klaus Kinski mal soeben eiskalt an die Wand; auch wenn dessen schauspielerische Leistungen grundsätzlich nicht zu verachten sind. Auch die Story von „Nachtblende“ schafft es einige Pluspunkte sammeln, selbst wenn diese an so manchen Stellen doch etwas zu abstrus geraten ist. Immerhin wird die Geschichte zügig erzählt, so dass sie nicht langweilt und ihren Zuschauer permanent auf Trapp hält.
