Der Swimmingpool

La piscine

Filmplakat Der Swimmingpool
Regie Jacques Deray  Drehbuch Jean-Claude Carrière, Jean-Emmanuel Conil  Produzenten Gérard Beytout, Paul Laffargue 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 100 min
Land Frankreich, Italien  Kinostart 08.05.1970  DVD-Start 30.09.1991  Verleih unbekannt

Story

Marianne und Jean-Paul genießen das Nichtstun und Faulenzen in einer luxuriösen Villa bei St. Tropez. Sie lieben sich, lassen die Seele baumeln und das Glück scheint vollkommen zu sein. Dann kommt Mariannes Ex-Freund zu Besuch. Marianne lädt ihn und seine 18-jährige Tochter ein, ein paar Tage ihres Urlaubs in der schönen Villa zu verbringen - ganz zum Leidwesen von Jean-Paul, der sehr eifersüchtig ist. Doch für Vater und Tochter ist das Angebot zu verlockend, zumal der herrliche Pool einfach unwiderstehlich ist. Doch Mariannes Ex-Freund hofft noch auf mehr, als nur ein paar unbeschwerte Urlaubstage, fühlt er sich noch immer von der betörend schönen Frau angezogen. Von seiner Eifersucht getrieben, konzentriert sich Jean-Pauls Interesse hingegen mehr und mehr auf die blutjunge Tochter, die ihre Verführungskünste bei dem älteren Mann gekonnt einsetzt. So schlittert diese Urlaubsidylle langsam aber sicher auf eine Katastrophe zu, nach der nichts mehr ist, wie es einmal war...

Schauspieler

Der Swimmingpool Alain Delon, Romy Schneider, Jane Birkin, Maurice Ronet, Paul Crauchet, Steve Eckardt, Maddly Bamy, Suzie Jaspard, Thierry Chabert

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 2 von 5 Ms Der Swimmingpool Ein "heißkalter Thriller" wird dem Zuschauer hier versprochen, ich hingegen tendiere mehr zu den Worten "behäbiger und ermüdender Möchtegern-Thriller". Endlos lange Kameraeinstellungen, die schon manchmal den Verdacht aufkommen lassen, der Fernseher sei womöglich kaputt, wechseln sich mit langweiligen Dialogen in der Art von "Ich habe Fred versprochen, ihn vor meiner Abreise zu besuchen. Also besuche ich ihn." ab. Alles nicht unbedingt dazu angetan, den Zuschauer in permanenter Spannung zu halten. Erst nach etwa fünfzig Minuten wird es dann etwas aufregend, doch dieses letzte Aufbäumen kann das Gesamtbild auch nicht mehr retten. Alles in allem ein eher einschläfernder Film, der dem Zuschauer viel Durchhaltevermögen abverlangt.

Einzig die unglaublich schöne Romy Schneider bleibt in positiver Erinnerung. An der Seite ihrer Jugendliebe Alain Delon liefert sie eine wirklich gekonnte und durch und durch überzeugende Vorstellung ab. Mit Bravour spielt sie sich hier erstmals wirklich von ihrem "Sissy"- Image frei und ist zudem eine wahre Augenweide. Hier zeigt die Mimin wieder einmal, was in ihr steckt und spielt dabei Alain Delon ganz nebenbei an die Wand. Doch auch die Schneider schafft es nicht, diesem "Thriller" die nötige Würze zu verleihen.



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