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Eine Frage der Liebe
Normal
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Regie
Jane Anderson
Drehbuch
Jane Anderson
Produzenten
Cary Brokaw, Lydia Dean Pilcher
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 113 min Land USA, 2002 DVD-Start 11.06.2004 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Nach 25 Ehejahren trifft Roy endlich eine Entscheidung, doch die hat Folgen. Schon seit seiner Kindheit hat er gespürt, dass er im falschen Körper geboren wurde und nun endlich hat er den Mut, sich zu verändern. Vielleicht hat er ja doch noch die Chance, sich richtig und ganz zu fühlen? Dazu muss er aber sein Leben komplett umkrempeln, bevor er sich auf ewig Vorwürfe macht. Natürlich ist das für seine Frau Irma wie ein Schlag ins Gesicht, doch sie wird damit leben müssen, wenn sie Roy nicht verlieren will. Das ist aber alles einfacher gesagt, als gelebt…
Schauspieler
Jessica Lange, Tom Wilkinson, Hayden Panettiere, Clancy Brown, Joe Sikora, Randall Arney, Richard Bull, Mary Seibel
Filmkritik von Thomas Ays
Der Weg der Geschichte ist der Richtige. Liebe geht einfach über alles. Wenn man sich liebt, kann man gemeinsam alles schaffen. Was kitschig klingt, ist es hier (leider) nicht. Kitschig ist nur „the american way“, der hier wieder durchscheint und wahrhaft oft Brechreiz hervorruft. Die Figuren sind allesamt unglaubwürdig und tun Dinge, bei denen sich der Zuschauer wirklich fragen muss, welcher Welt die denn entsprungen sind. So reagiert doch niemand? Jedenfalls keiner, der nicht in einer Seifenoperwelt voller bunter Ballons und rosa Plüschtierchen lebt.
Grandios und schlicht sensationell jedoch sind Jessica Lange und Tom Wilkinson in den Hauptrollen. Völlig zu Recht gab es hier die Golden Globe-Nominierungen für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin. Das jedoch reicht das aber nicht, um den Film vor der Durchschnittlichkeit zu bewahren. Insgesamt gesehen kratzt „Eine Frage der Liebe“ tragischerweise zu sehr an der Oberfläche und lässt keinen Platz für Emotionen. Der Zuschauer fühlt mit keiner Figur mit, was wirklich schade ist. Dabei hätte es diese Geschichte wirklich verdient gehabt, tiefer erzählt zu werden.
Bei den Emmy Awards heimste "Eine Frage der Liebe" den Award für die beste Maske ein und wurde überdies weitere fünf Mal nominiert, unter anderem für das beste Drehbuch und die besten Schauspieler.