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Everybody Wins
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Regie
Karel Reisz
Drehbuch
Arthur Miller
Produzent
Jeremy Thomas
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 97 min Land USA, Grossbritannien Kinostart 22.02.1990 DVD-Start 31.01.1991 Verleih EuroVideo |
Story
Der junge Felix sitzt in Haft, weil er angeblich seinen Onkel auf brutale Art und Weise ermordet haben soll. Der populäre Privatdetektiv Tom O´Toole wird daraufhin von Angela Crispini konsultiert, die behauptet, dass es sich hier um einen juristischen Skandal handelt. Sie verfügt über Informationen, aus denen hervorgeht, dass Felix unschuldig ist – diese Informationen lässt sie Tom, allerdings nur wohldosiert, zukommen. Geschickt umgarnt die attraktive Angela den Detektiv mit ihren Reizen – bis dieser nicht mehr weiß, welche Ziele die geheimnisvolle Frau wirklich verfolgt. Bald schon stellt sich heraus, dass Angela eine stadtbekannte Prostituierte ist, die Kontakte zu mehreren in diese Affäre verwickelten Männer hat. Als Tom auch noch erkennen muss, dass Angela selber Zeugin des grausamen Verbrechens war, kommen ihm immer mehr Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Auftraggeberin.
Schauspieler
Nick Nolte, Debra Winger, Jack Warden, Will Patton, Judith Ivey, Kathleen Wilhoite, Frank Converse, Frank Military
Filmkritik von Stefanie Rufle
Auch wenn der berühmte Dramatiker Arthur Miller das Drehbuch zu diesem Film schrieb, konnte das doch nicht verhindern, dass „Everybody Wins“ ein eher mäßig spannender Thriller mit wenigen Überraschungsmomenten geworden ist. Auch wenn eine viel versprechende Besetzungsliste mit Nick Nolte und Debra Winger an der Spitze die Hoffnung zu mehr vermittelte, konnten doch auch diese beiden der Geschichte nicht das nötige Quäntchen an Spannung verleihen. Im Gegenteil! Debra Winger entpuppt sich hier als echte Enttäuschung, sie spielt derart überzogen und unglaubwürdig, dass auch Nolte nur noch wenig bewirken kann. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkt doch sehr aufgesetzt und fad und kann einfach nicht überzeugen. Auch die Kriminalgeschichte an sich lässt in der Umsetzung eher zu wünschen übrig und geizt mit wirklichen Spannungsmomenten. Am Ende bleibt der Zuschauer etwas ratlos und mit vielen offenen Fragen zurück.
