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Rambo III
Rambo 3
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Regie
Peter MacDonald
Drehbuch
Sylvester Stallone, Sheldon Lettich
Produzent
Buzz Feitshans
Genre Action FSK 18 Filmlänge 101 min Land USA Kinostart 21.07.1988 DVD-Start 03.01.2006 Blu-ray-Start 21.01.2009 Verleih Jugendfilm |
Story
Eigentlich hat sich John Rambo zur Ruhe gesetzt und mit dem Krieg und der Brutalität abgeschlossen. Eigentlich. Unglücklicherweise ist sein ehemaliger Colonel Trautman in Afghanistan als Geisel genommen worden. Was tun? Soll er wirklich noch einmal in den Kampf und in einen persönlichen Krieg ziehen, ungewiss des Ausgangs? Rambo muss sich entscheiden, welchen Weg er wählt und doch ist er sich schnell sicher, dass dies seine letzte Chance ist, zu helfen. Rambo nimmt den Kampf auf...
Schauspieler
Sylvester Stallone, Richard Crenna, Doudi Shoua, Marc De Jonge, Kurtwood Smith, Spiros Focas, Sasson Gabai
Filmkritik von Thomas Ays
"Was ist das?" "Das ist blaues Licht." "Und was tut es?" "Es leuchtet blau." Genau. Dieser Dialog ist wahrhaftig ein solcher und kommt in „Rambo III“ zum Einsatz. Da können sich die Drehbuchautoren Sylvester Stallone und Sheldon Lettich doch glücklich auf die Schulter klopfen ab der unglaublich kreativen rhetorischen Meisterleistung. Respekt!
Der dritte „Rambo“ mit dem stimmigen, wie klassischen Titel „Rambo III“ sollte eigentlich von Russell Mulcahy inszeniert werden. Nach nur zwei Wochen schmiss der wegen kreativer Differenzen das Handtüchlein und Peter MacDonald folgte ihm nach. Der verheizte weitere drei Kameramänner – vermutlich aus dem gleichen Grund. Es standen also gleich mehrer Zeichen auf Sturm bei „Rambo III“. Mit einem unglaublich hohen Budget war dieser dritte Teil zudem die teuerste Verfilmung überhaupt.
Pünktlich zum Abzug der Sowjets aus Afghanistan kam der Film in die Kinos und war natürlich ein voller Erfolg. Die Actionsequenzen zeichnen auch den dritten Teil dieser Reihe aus. Großartig gefilmt haut „Rambo III“ richtig rein. Der Plot hingegen sollte man wieder nicht hinterfragen. Hirn abschalten, Spaß haben lautet die Divise. Und wenn sich John Rambo selbst verarztet, denkt man am besten gar nichts mehr und nimmt es hin – man kann es ja ohnehin nicht ändern.
Wissenswertes
Auch bei den Razzie-Awards 1989 durfte Sylvester Stallone nach seinem Sieg für Teil 2 den Award als schlechtester Schauspieler entgegennehmen. Der Film selbst erhielt weitere vier Nominierungen: Schlechtester Film, schlechtestes Drehbuch, schlechteste Regie und schlechtester Nebendarsteller (Richard Crenna).
Die Reihe um "Rambo" umfasst folgende Teile:
Rambo
Rambo II - Der Auftrag
Rambo III
John Rambo
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Kommentare
Mike schreibt am 27.05.08, 22:00
Oh nein! Rambos langjähriger Freund und Vorgesetzter Col. Trautman ist entführt worden ( allein wie es dazu kommt ist schon fast zum brüllen komisch ). Verständlich das Rambo sich daraufhin aus seinen Exil auf die gefährliche Reise nach Afghanistan begibt um dort ordentlich aufzuräumen.
Wer in dem Film eine fortlaufende Handkungsstory sucht, steht schon auf verlorenen Posten. Sicher, das Action Kino der 80er Jahre hatte sich verändert. Doch ist das kein Grund solch eine filmische Gurke hinzukloppen. Hatte selbst der zweite Teil noch eine halbwegs gute Geschichte ( Kriegsgefangene ), so ist das was hier geboten wird, einfach nur noch blöd. Film ansehen und gleich wieder vergessen.
Es wäre ein sehr schlechter Abschluss der Rambo Reihe gewesen - zum Glück kam noch der 4. Teil.
3/10

