Salz auf unserer Haut

Salt on Our Skin

Filmplakat Salz auf unserer Haut
Regie Andrew Birkin  Drehbuch Andrew Birkin und Bee Gilbert  Produzent Bernd Eichinger und Martin Moskowicz 
Genre Mystery-Thriller  FSK 12  Filmlänge 110 min
Land Deutschland, Frankreich, Kanada  Kinostart 17.09.1992  Verleih Constantin Film

Story

George, intellektuelle Tochter aus gutem Haus, verbringt ihre Sommerferien in einem Dorf an der bretonischen Küste. Sie hilft den Einheimischen, die Ernte einzubringen und verliebt sich dabei in den jungen Gavin. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre, ohne jedoch über die Zukunft nachzudenken. Am Ende des Sommers macht der bodenständige Gavin, der aus einfachen Verhältnissen stammt, seiner Geliebten einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnt. Zu verschieden ist ihrer Meinung nach beider Leben. George kehrt nach Paris zurück um weiterzustudieren, Gavin wird Fischer und heiratet Josie, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht. Doch ihre "Amour fou" lässt die beiden nie mehr wirklich los. Jahre später treffen sie sich wieder, sie inzwischen geschieden und Mutter eines Sohnes, er Vater dreier Kinder und immer noch Fischer. Von da an kommen die Verliebten jedes Jahr einmal zusammen, um ein paar unbeschwerte, leidenschaftliche Tage miteinander zu verbringen - bis zu Gavins Tod.

Schauspieler

Salz auf unserer Haut Greta Scacchi, Vincent D´Onofrio, Anais Jeanneret, Petra Berndt, Claudine Auger, Rolf Illig, Lázlo I. Kish, Shirley Henderson, Hanns Zischler, Barbara Jones, Charles Berling

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Salz auf unserer Haut Andrew Birkin verfilmte den 1988 erschienenen, gleichnamigen Bestseller der französischen Schriftstellerin Benoite Groult, deren Roman bei desseb Erscheinen eine lebhafte Diskussion wegen seiner Freizügigkeit und unverblümten Sprache entfachte. Der Film erzählt die Geschichte einer im Grunde unmöglichen und einzigartigen Liebe. Er schildert eine Beziehung voller Zärtlichkeit und Sinnlichkeit und schafft es, zutiefst zu berühren. Gleichzeitig ist er ein Plädoyer für eine Liebe ohne Schuldgefühle und entwirft das Bild einer Frau, die sich keiner gesellschaftlichen Scheinmoral beugt. Dieser Film hat alles, was eine gute Geschichte braucht: interessante Charaktere mit Ecken und Kanten, eine fesselnde Dramaturgie und ein packendes Thema, das einen noch lange hinterher nicht loslassen will.



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