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Eine Leiche zum Dessert
Murder by Death
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Regie
Robert Moore
Drehbuch
Neil Simon
Produzent
Ray Stark
Genre Krimikomödie FSK 12 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 17.09.1976 DVD-Start 28.02.1990 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Der Millionär Lionel Twain lädt fünf der brillantesten Privatdetektive zu sich auf sein abgelegenes Schloss ein. Sidney Wang, Dick Charleston, Jessica Marbles, Milo Perrier und Sam Diamond trudeln mit ihrem Anhang und sämtlichen sonderlichen Eigenheiten nach und nach ein und werden von Twains blindem Butler begrüßt. Ihren Gastgeber hingegen bekommen die Detektive erst beim festlichen Dinner zu Gesicht und auch da taucht er nur auf einem Bildschirm auf. Das Geschäft hingegen, das er ihnen vorschlägt, ist mehr als spektakulär: Punkt Mitternacht wird ein Mord geschehen und derjenige unter den fünfen, der den komplizierten Fall lösen kann, soll eine Million Dollar erhalten. Da keiner der Gäste von sich behaupten kann, dieses Geld nicht gut gebrauchen zu können, versuchen die Superhirne natürlich, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Als allerdings der Butler lange vor Mitternacht tot aufgefunden wird, stehen die Privatdetektive vor ihrem ersten ernsthaften Problem...
Schauspieler
Eileen Brennan, Truman Capote, James Coco, Alec Guinness, David Niven, Peter Falk, Estelle Winwood, Peter Sellers, Maggie Smith, Elsa Lanchester, James Cromwell
Filmkritik von Stefanie Rufle
Wer auch nur ein bisschen Ahnung von Kriminalliteratur hat, wird es sofort merken: Hinter den Filmfiguren verbergen sich literarische Vorbilder wie Miss Marple, Charlie Chan, Hercule Poirot und Philip Marlowe. "Eine Leiche zum Dessert" ist eine wirklich originelle Parodie auf einschlägige Kriminalfilme und wartet mit vielen Seitenhieben auf beliebte Krimis etwa von Agatha Christie auf, die man allerdings nur versteht, wenn man die Filme kennt oder die Bücher gelesen hat. Autor Neil Simon macht sich gekonnt auch über eher minderwertige Krimis lustig und strapaziert dabei die Lachmuskeln der Zuschauer gehörig.
Die Darstellerriege - unter ihnen Peter Falk, den man als Ermittler "Columbo" kennt oder Truman Capote als Millionär - ist eine Wucht und gibt diesem Streifen das gewisse Etwas. "Eine Leiche zum Dessert" ist eine herrlich witzige Parodie, die aber wie gesagt hauptsächlich eingefleischten Krimi-Kennern Spaß machen dürfte.
