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In der Stille der Nacht
Still of the Night
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Regie
Robert Benton
Drehbuch
Robert Benton
Produzent
Arlene Donovan
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 91 min Land USA Kinostart 25.02.1983 DVD-Start 30.06.1991 Verleih United Artists |
Story
Der eher unauffällige Psychiater Sam Rice führt ein geordnetes, fast schon langweiliges Leben ohne viele Höhen oder Tiefen. Dann allerdings lernt er die äußerst attraktive Brooke Reynolds kennen und verliebt sich in die undurchsichtige Frau. Durch diese Begegnung gerät plötzlich Sams heile Welt aus den Fugen, irgendwie scheint es, als würde er mehr und mehr die Kontrolle verlieren. Er bekommt heraus, dass Brooke die Geliebte eines seiner ehemaligen Patienten war. Diese Tatsache an sich wäre ja nicht schlimm, das Problem ist nur, dass dieser Patient ermordet wurde. Sam kommt nicht umhin, sich die Frage zu stellen, ob Brooke Reynolds womöglich die Mörderin ist. Dabei ahnt der Psychiater nicht einmal ansatzweise, in welchen Schwierigkeiten er sich befindet...
Schauspieler
Roy Scheider, Meryl Streep, Jessica Tandy, Joe Grifasi, Josef Sommer, Sara Botsford, Rikke Borge
Filmkritik von Stefanie Rufle
Robert Benton hat einen spannenden und stellenweise unglaublich packenden Psycho-Thriller inszeniert. Zu Beginn zieht sich die Handlung noch wie Kaugummi, wirkt der Film etwas schleppend, doch dann steigert sich die Spannung allmählich fast ins Unerträgliche und lässt den Zuschauer kaum noch zum Durchatmen kommen. Vor allem die klaustrophobischen Anfangsszenen lassen eine Stimmung entstehen, die einen gar nicht mehr loslassen will. Roy Schneider macht seine Sache großartig und auch wenn das sicherlich nicht Meryl Streeps stärkste Rolle ist, gelingt es ihr doch, das Publikum eindrucksvoll zu überzeugen. Besonders gelungen sind die Szenen voller Raserei und Irrsinn mit Jessica Tandy, die beim Zuschauer unweigerlich zu abgekauten Fingernägeln führen. Insgesamt punktet dieser Thriller vor allem mit seinen absolut genialen Schockmomenten, die einen ein ums andere Mal eiskalt erwischen. Benton ist hier eine wirklich gute Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte gelungen, an die man sicherlich noch lange nach dem Anschauen denken wird.
Bewertungen
| Stefanie Rufle | ![]() |
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