Operation: Kingdom

The Kingdom

Filmplakat Operation: Kingdom
Regie Peter Berg  Drehbuch Matthew Michael Carnahan  Produzenten Peter Berg, Michael Mann, Scott Stuber 
Genre Polit-Thriller  FSK 16  Filmlänge 109 min
Land USA  Kinostart 11.10.2007  DVD-Start 28.02.2008  Blu-ray-Start 18.12.2008  Verleih Universal Pictures

Story

Schon lange sind die USA von ihrem Öllieferanten Saudi Arabien abhängig. Ein Zweckbündnis das vielen Vorteile verschafft, aber auch viele Feinde hat. Der lange Schatten des Terrorismus liegt längst auch über diesem Teil des Nahen Osten.

Jetztzeit: In der internationalen Wohnsiedlung in Riad fallen hunderte von Menschen einem hinterhältigen Bombenanschlag zum Opfer. Die amerikanische Regierung will aufgrund der schwierigen diplomatischen Beziehungen zu Saudi Arabien kein eigenes Ermittlerteam einsetzen, doch FBI-Agent Roland Fleury und seine Leute fliegen auf eigene Faust an den Unglücksort. Sie haben nur fünf Tage und landen in einem Minenfeld der kulturellen und religiösen Unterschiede. Als sie trotz aller Hürden den Drahtziehern des Attentates immer näher kommen werden sie selbst zum Ziel weitere Anschläge.

Schauspieler

Operation: Kingdom Jamie Foxx, Jennifer Garner, Jason Bateman, Chris Cooper, Ashraf Barhom, Ali Suliman, Jeremy Piven, Richard Jenkins, Kyle Chandler, Frances Fisher, Danny Huston

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 5 von 5 Ms Operation: Kingdom "Operation Kingdom" ist ein Film, der unter die Haut, ans Herz und auch an den Magen geht. Selten gelingt es einer Geschichte den Zuschauer so mit Haut und Haaren zu packen. Dabei überzeugt dieser Ermittlungsthriller durch ein feines Gespür für die Vielschichtigkeit der Probleme, die der Westen und besonders Amerika mit dem Nahen Osten hat. Mit einer grausamen und brutalen Realität zeigt Regisseur Peter Berg wie schwer der Kampf gegen Terroristen ist, die keine Angst haben, ihr eigenes Leben oder das ihrer Kinder in die Waagschale zu werfen. Daheim am sicheren grünen Schreibtisch sitzen derweilen die Politiker und sorgen sich mehr um ihre eigene Wiederwahl, als um die Aufklärung der Verbrechen. Amerika kommt hier einmal nicht als glorreicher, lang herbei gesehnter Held, sonders ist verhasster Eindringling mit wenig Fingerspitzengefühl für die kulturellen Unterschiede. Regisseur Peter Berg, der sich selbst einen kleine Auftritt in der Anfangssequenz seines Films gönnte, und sein Team haben sehr gut hingesehen und den bereits lange schwelenden Konflikt im Nahe Osten fein studiert. Eine Tatsache, die dem Film sehr zu gute kommt. Beschönigenden Patriotismus findet man hier ebenso wenig wie plakative Schwarz-Weiß-Malerei. Zwischen all dem Leid, von dem der Film berichtet gibt es jedoch auch eine hoffungsvolle Botschaft: So unterschiedlich wie wir meinen, sind wir gar nicht. Im Guten wie im Schlechten. Wir müssen uns nur trauen dies endlich zu sehen.



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Kommentare

mark schreibt am 26.05.09, 07:58
Coole Action, packendes Story, klasse Darsteller! Was will man mehr? Gucken! Gute Nacht liebe Filmfreunde!
Kinotiger schreibt am 20.12.10, 20:47
Realistisch wie ein Dokumentarfilm, und dabei unglaublich spannend. Das ist Action- und Polit-Kino vom Feinsten; das Ende des Films ist entlarvend für beide Seiten und spricht Bände...
phillip schreibt am 03.01.11, 11:04
ich fande ihn so unglaublich langweilig das ich nach ca 60 min ausgeschaltet habe total unspannend nur gelaber nichts was fesselt etc. wer auf langweilige filme ohne großartiege höhepunkte steht kann ihn sich angucken für den rest der richtige action und eine spannende storry haben will aufjeden fall FINGER WEG!!!
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