Birthday Girl

Filmplakat Birthday Girl
Regie Jez Butterworth  Drehbuch Jez Butterworth, Tom Butterworth  Produzenten Steve Butterworth, Diana Phillips 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 93 min
Land USA  Kinostart 29.08.2002  DVD-Start 04.06.2003  Verleih Concorde Film

Story

Der junge, frustrierte Bankangestellte John Buckingham hat sein Leben satt. Er will nicht mehr alleine sein. Da er aber in einem kleinen Provinzkaff haust, in dem jeder jeden kennt, bestellt er eine Frau via Internet auf der Internetseite "From Russia with Love" und bekommt: NADJA. Eine russische Schönheit, die kein Wort Englisch spricht. Immerhin stimmt der Sex und so ist nicht alles schlimm. Also "duldet" John erst einmal Nadjas Anwesenheit. Doch zu ihrem Geburtstag tauchen dann plötzlich ihr "Cousin" und dessen mysteriöser Begleiter auf. Niemals hätte John gedacht, was die Zukunft mit diesen dreien Gesellen noch alles für ihn bereithält. From Russia with Love? Von wegen...

Schauspieler

Birthday Girl Nicole Kidman, Ben Chaplin, Mathieu Kassovitz, Vincent Cassel, Kate Evans

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Birthday Girl Nach „Mojo“ inszenierte Jez Butterworth mit „Birthday Girl“ seinen zweiten Film. Gemeinsam mit seinem Bruder Tom schrieb er auch das Drehbuch. Dabei herausgekommen ist ein sehr lahmer und uninspirierter Film, der eine Story erzählt, die weder besonders interessiert, noch packt. Der ganze Inszenierungsstil kann unter langatmig und unausgeglichen verbucht werden, worüber man doch etwas erstaunt ist, schließlich durfte „Birthday Girl“ sogar im Kino starten.
Die Schauspieler sind jedoch überzeugend und der einzige Lichtblick in dieser Geschichte. Nicole Kidman als russische Femme Fatale Nadja weiß in ihre Rolle zu finden und schafft es unschuldig und erotisch gleichermaßen zu wirken. An ihrer Seite ist ein um Liebe bemühter und naiver Ben Chaplin zu sehen und auch Mathieu Kassovitz und Vincent Cassel als Yuri und Alexei sind wie geschaffen für ihre Parts.
„Birthday Girl“ hat ein positives Argument: Die Schauspieler. Der Rest wurde von Regisseur Jez Butterworth langatmig und langweilig in Szene gesetzt. Wie und ob die Geschichte endet, interessiert am Schluss niemanden so richtig, was schlussendlich jedem Film jeden Genres das Genick bricht.



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