Mr. Brooks - Der Mörder in Dir

Mr. Brooks

Filmplakat Mr. Brooks - Der Mörder in Dir
Regie Bruce A. Evans  Drehbuch Bruce A. Evans & Raynold Gideon  Produzenten Kevin Costner, Raynold Gideon, Jim Wilson 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 121 min
Land USA  Kinostart 29.11.2007  Verleih Concorde Film

Story

Earl Brooks hat eigentlich alles was er braucht um ein glückliches Leben zu führen. Er ist mit einer hübschen und intelligenten Frau verheiratet, hat eine bezaubernde Tochter und ist Leiter einer großen Firma, die der dreiköpfigen Familie einen luxuriösen Lebensstandart ermöglicht. Hinter dieser Vorzeigefassade lauert jedoch ein düsteres Geheimnis: Wenn seine Frau zu Bett geht, zieht Brooks, angetrieben durch seinen schizophrenen Begleiter Marshall, durch die Straßen, um zu töten. Bei der Polizei ist er als „Der Fingerabdruckmörder“ bekannt und wird seit Jahren verfolgt – bisher ohne Erfolg. Dann begeht Brooks bei einem seiner Morde jedoch einen schwerwiegenden Fehler und der Hobbyfotograf Mr. Smith wird Zeuge des Mordes. Smith rennt jedoch nicht gleich zu der Polizei, sondern verlangt von Brooks, ihn bei seinem nächsten Mord begleiten zu dürfen. Notgedrungen lässt er sich auf den Deal ein und scheint damit geradewegs in die Fänge der ermittelnden Polizistin Tracy Atwood zu laufen…

Schauspieler

Mr. Brooks - Der Mörder in Dir Kevin Costner, Demi Moore, Dane Cook, William Hurt, Marg Helgenberger, Ruben Santiago-Hudson, Danielle Panabaker, Aisha Hinds

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Mr. Brooks - Der Mörder in Dir Schade sind an diesem neuen Thriller aus der Traumfabrik gleich mehrere Punkte. Das größte Manko von „Mr. Brooks – Der Mörder in Dir“ ist jedoch zweifellos die Tatsache, dass die einzelnen Erzählstränge zwar durch und durch zu überzeugen wissen und auch gut durchdacht sind, aber im großen Gesamtzusammenhang einfach kein stimmiges Bild ergeben. Der Vater ist ein schizophrener Mörder, der aus purer Lust etlichen Menschen das Leben aus der Seele pustet. Als ob dies nicht schon Stoff genug für einen Film gewesen wäre, muss hier auch noch die Tochter herhalten und ein ähnliches Verhaltensmuster aufweisen. Diese Wendung sorgt zwar durchaus für mehr Pfiff auf der Leinwand, überlastet „Mr. Brooks – Der Mörder in Dir“ jedoch zweifellos und wird damit überflüssig. Auch die Tatsache, dass dieser Film nur wenig Entscheidungsfreude an den Tag legt, was seine Genre-Betitelung anbelangt, kann ihm nicht gerade als Pluspunkt angerechnet werden. Als Thriller ist „Mr. Brooks – Der Mörder in Dir“ einwandfrei, doch plötzlich wird er überaus dramatisch, dann enorm actionreich und wie aus dem Nichts wird er schon fast eine Komödie. Auch diese Tatsache lässt sich wie bereits bei dem ersten Punkt betrachten: Die einzelnen Sequenzen alleine stehend sind durchweg überzeugend, doch im Gesamtbild wirken sie unstimmig und schlichtweg deplaziert. Glücklicherweise wurde „Mr. Brooks – Der Mörder in Dir“ nicht mit B-Promis besetzt, sondern kann mit großen Namen aufwarten. Das schauspielerische Talent und die Routine von Kevin Costner und Demi Moore retten diesen Film letztendlich vor dem Schlimmsten und sorgen dafür, dass der Zuschauer nicht völlig enttäuscht seinen Kinosessel wieder verlässt.



Besucherbewertung
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Kommentare

chris schreibt am 19.04.08, 01:09
Ja, dies ist allenfalls ein Durchschnittsfilm, auf jeden Fall keiner, der einen von den Stühlen reißt. Die vielen Handlungsstränge überfrachten den Film in der Tat wodurch der Film letztendlich auch unglaubwürdig erscheint. Insgesamt ganz nett für zu Hause zur Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger.
Martin schreibt am 04.10.08, 01:09
Ich wünschte wir könnten den Film mal gemeinsam schauen ;-)
Ich finde, dass Mr.Brooks deutlich besser ist, als die Kritik es beschreibt!
Der Film ist durchweg spannend und die Geschehnisse rund um die Tochter bleiben bis zum Schluss unklar. Die Triebkraft von Mr.Brooks ist über den ganzen Film deutlich negativ konnotiert, was sogar einen moralischen Mehrwert bedeuten kann - anders als man es aus anderen Filmen, aus diesem Genre, kennt. Das Drehbuch ist sehr geschickt geschrieben und bietet dem Zuschauer neue und frische Ideen.
Die überaus überzeugenden Darsteller sind ein toller Bonus und machen Mr.Brooks meiner Meinung nach mindestens sehenswert!
Axel F. schreibt am 01.08.08, 13:21
Solider Film bei dem primär Mr. Brooks´ "zweites ich" in Form eines weiteren Schauspielers nervt und albern erscheint! Für einen gemütlichen DVD-Abend aber durchaus sehenswert! 3 Sterne!
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